Friesoythe - Seit über 700 Jahren kennt die Kirche den Brauch von Fronleichnamsprozessionen. In zumeist sehr wertvollen teuren Monstranzen zeigt die Gemeinde eine Hostie, die sonst im Tabernakel aufbewahrt wird. Dadurch soll für alle Menschen einerseits deutlich werden, wie nahe Jesus Christus ist und andererseits in verschiedenen Anliegen gebetet werden.
Diese feierlichen Prozessionen sind werden von vielen Menschen vorbereitet. Der Prozessionsweg wird geschmückt, feierliche Segensaltäre werden errichtet, viele Messdiener und Kommunionkinder sowie Musikkapellen werden dabei sein.
In der Pfarrei St. Marien finden die Fronleichnamsprozessionen statt: am Donnerstag, 29. Juni, in St. Johannes Thüle, um 18 Uhr in St. Johannes Markhausen sowie um 19 Uhr in St. Josef Kampe; am Samstag, 22. Juni, um 17 Uhr in St. Ludger Neuscharrel; am Sonntag, 23. Juni, um 9.30 Uhr ·in St. Vitus Altenoythe sowie um ·9.30 Uhr in St. Marien Friesoythe.
Aufgrund der umfangreichen Umbaumaßnahmen an der Lange Straße in Friesoythe kann die Fronleichnamsprozession nicht wie gewohnt stattfinden, teilt Pfarrer Michael Borth mit.
Der Altar am Marienstift und der vor der ehemaligen Apotheke Thoben entfallen in diesem Jahr. Die Wasserstraße, St.-Marien-Straße und Lange Straße werden nicht in die Prozession einbezogen und brauchen demzufolge auch nicht entsprechend geschmückt zu werden. Die Kirche bittet um Verständnis.
Der Weg sieht somit folgende Strecke vor: Pfarrkirche (Beginn der Gottesdienstes um 9.30 Uhr), Alte Mühlenstraße zur „Alten Wassermühle“ (erster Altar, Eintreffen gegen 10.35 Uhr), Ringstraße, Moorstraße, Franziskusplatz (zweiter Altar, Eintreffen gegen 10.55 Uhr) und zurück zur Pfarrkirche.
Die Anwohner bittet Pfarrer Borth darum, die Straßen wieder zu schmücken sowie die einzelnen Verbände und Gremien darum, wieder die Altäre vorzubereiten.
