FRIESOYTHE - „Unruhe im Burgenland“, so hieß das Theaterstück mit viel Musik und Gesang, das die Mädchen und Jungen des St.-Christophorus-Kindergartens im Rahmen ihres mittelalterlichen Ritterfestes aufführten.

Die Sitzplätze in der Turnhalle und auf dem Flur reichten für die vielen Zuschauer nicht aus; zahlreiche Besucher konnten das spannende Geschehen auf der Bühne nur stehend verfolgen.

Unterstützt wurde der Kindergarten von der Kunstschule Schewe, die das Bühnenbild malte und die Kulissen gestaltete. Die Bühnenkonstruktion wurde von Mitarbeitern des Sozialen Briefkasten gebaut.

Für die musikalische Begleitung war Sophia Herber zuständig und Regie führten Maria Gerber und Christa Wieborg. Auf dem vierstündigen Kindergartenfest prägten Ritter und Burgfräuleins das bunte Programm aus längst vergangenen Jahrhunderten.

Selbstverständlich gab es auch ein großes Ritterturnier mit entsprechendem Parcours. Zu den Wettkampfaufgaben zählten, mit dem Schwert Ringe „aufzuspießen“, fehlerfrei durch einen Tunnel zu reiten, zielgenau Ringe zu werfen und beim Pfeil- und Bogenschießen galt es treffsicher zu sein. In einer Ritterschmiede wurden Schwerter und Schilde aus Holz gebastelt. Im Burgladen wurden Bücher insbesondere mit spannenden Rittergeschichten verkauft. In der Burgenhutmacherei wurden Kopfhauben und Mandalas gefertigt. Zum Ritterweitsprungwettbewerb wurde – etwas modern – das Trampolin genutzt. Es gab auch eine große Schatzkammer, wer mit Fortuna im Bunde war, konnte bei der großen Tombola den einen oder anderen Schatz gewinnen. Mit Kaffee und Kuchen aber auch mit Ritterfladen, Ritterspießen und vielen anderen Köstlichkeiten war für das leibliche Wohl von Rittern, Burgfräuleins und Besuchern gesorgt.

Kindergartenleiterin Marlies Looschen dankte allen Helfern, den Eltern, dem Förderverein und den Sponsoren, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten.