FRIESOYTHE - „Eine reizvolle Mischung“ aus Kompositionen der Klassik und Moderne verspricht der Kulturkreis Bösel, Friesoythe, Saterland am Sonntag, 18. Januar. Dann gastiert ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ an der Mühlenstraße in Friesoythe das „Duo Bozza“. Es verspricht „Orginelles und Orginales“ für Flöte und Gitarre.
Ihre besondere Vorliebe für den intimen Klangreiz der für den intimen Klangreiz der Kombination Flöte/Gitarre gaben Andreas Evers aus Delmenhorst und Stephan Schäfer aus Köln 1991 den Impuls zur Gründung des „Duo Bozza“. Pate stand der französische Komponist Eugène Bozza (1905-1991).
Seit seinem Debüt im Liceo von Barcelona begeisterte das Duo bei über 400 gemeinsamen Konzerten im gesamten Bundesgebiet, in Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, Belgien, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen, in der Schweiz, den USA und Kanada sein Publikum und wird inzwischen zu den erfolgreichsten Ensembles dieser Art in Europa gezählt. Auf Einladung verschiedener Goethe-Institute und Botschaften, der International Artists Alliance und der Schubert Society of Britain gastierte das „Duo Bozza“ in Metropolen wie Paris, London, New York, Washington, Montreal, Toronto, Ottawa, Stockholm und Kopenhagen.
CD-, Rundfunk- und TV-Produktionen dokumentieren das technische und musikalische Niveau des Duos, dem die Fachkritik eine „unerhört dynamische aber auch ebenso facettenreiche Spielkultur im Dienste des Werkes“, ein „Höchstmaß interpretatorischer Gestaltungskraft“ und „perfekte musikalische Dialogfähigkeit“ bescheinigt.
Inzwischen ist ein weit gefächertes Repertoire gewachsen, in dem neben den zahlreichen Originalkompositionen des frühen 19. Jahrhunderts auch historisch verbürgte und eigene Transkriptionen (Mozart, Schubert) große Beachtung finden. Die faszinierende Bandbreite klanglicher Möglichkeiten hat seit dem 20. Jahrhundert viele namhafte Komponisten bewegt, wieder für diese Besetzung zu schreiben. Werke von Harald Genzmer, Tilo Medek, Fritz Chr. Gerhard, Stefan Thomas, Herbert Baumann, Matthias Drude, Walter Kiesbauer (Wien), Miquel Roger (Barcelona), David Loeb (New York), Istvan Horvath-Thomas (Ungarn), Coco Nelegatti (Argentinien) und George Dreyfus (Australien) wurden eigens für das Duo komponiert und zur Uraufführung gebracht.
Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse zum Stückpreis von zehn Euro für Erwachsene, Mitglieder des Kulturkreises zahlen acht Euro, Schüler fünf Euro.
