FRIESOYTHE - Bilder aus atemberaubender Höhe gepaart mit Musik und seinen ganz eigenen Erfahrungen – so vermittelte Klaus Peter Albrecht aus Oldenburg am Sonntag seine Erlebnisse im Schweizer Kanton Wallis. Der Kulturkreis Bösel Friesoythe Saterland hatte ihn und seine Multivisionsshow in die Alte Wassermühle eingeladen.

Seit ungefähr 40 Jahren geht Klaus Peter Albrecht wandern. Ende der 70er Jahre des vergangen Jahrhunderts brach er zu seinen ersten Bergtouren auf. Anfang der 90er stellte er seine Priorität um: Vom klassischen Bergsteigen ging er nun häufiger auf Wander- oder Trekkingtouren.

Als sein bevorzugtes Gebiet kristallisierte sich schnell die südliche Schweiz heraus: „Das Kanton Wallis ist eine Region der Gegensätze. Nirgendwo lassen sich klimatische Extreme besser beobachten“, so Albrecht. Hierbei zeigte er den Gästen durch seine Bilder auch kleine und malerische Dörfer, die dem normalen Touristen oft verborgen bleiben.

„Besonders gut lässt sich auch die Sprachgrenze im Kanton Wallis erkennen. Während man in einem Dorf noch Deutsch spricht, versteht man im Nachbardorf oft nur noch Französisch“, sagt Albrecht.

Mit seinen etlichen Dias präsentierte Albrecht eindrucksvoll die schöne Gebirgswelt der Walliser Alpen. Seltene Tierarten und Blumen kombiniert mit kilometerweiten Aussichten waren seine favorisierten Motive.

Auch Veränderungen durch den Klimawandel waren dabei: „Gerade die großen Gletscher ziehen sich immer mehr zurück. Der Rhonegletscher schmilzt jedes Jahr um ungefähr acht Meter“, merkte Albrecht an.