FRIESOYTHE - Pfarrer Ulrich Bahlmann segnete die vor wenigen Wochen neu bezogen Räumlichkeiten der Malteser im Medizinischen Versorgungszentrum am St.-Marien-Hospital und erklärte, dass das Malteserbüro für viele Hilfe suchende Menschen eine Hoffnung gebende Anlaufstation sei. Erst dann wurde die Mitgliederversammlung der Malteser Stadtgliederung Friesoythe im Konferenzraum des St. Elisabeth Pflegeheims eröffnet.
Auf der Mitgliederversammlung betonte Dr. Günter Meschede, dass die neuen Räumlichkeiten große positive Veränderungen für die Arbeit der Malteser bedeuten: Jetzt habe der Hospizdienst unter der Leitung von Gerda Spieker ein eigenes Büro und nun gebe es kurze Wege für die Mitarbeiter untereinander. Auch die Hilfesuchenden hätten eine optimale Anlaufstation durch die Nähe zum Krankenhaus und dem Pflegeheim.
Dr. Günter Meschede würdigte, dass sich der Hospiz- sowie der Besuchs- und Betreuungsdienst sehr gut entwickelt hätten. Als weitere Schwerpunkte der Arbeit in der Stadtgliederung nannte er die Schwesternausbildung und Erste-Hilfe-Kurse.
Gerda Spieker berichtete, dass sich der Hospizdienst um weitere Mitarbeiterinnen erweitert habe: Insgesamt zähle man jetzt 25 ehrenamtliche Mitarbeiter, die regelmäßig Fortbildungen besuchten. Insgesamt habe es 40 Betreuungen gegeben. Zwei weitere Anfragen gebe es bereits, hieß es.
Spieker wies darauf hin, dass die Friesoyther Hospizgruppe in diesem Jahr auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken könne, das mit mehreren Veranstaltungen und Aktionen gefeiert werden solle. „Eine Schriftstellerlesung mit Tillmann Jens sowie ein Benefizkonzert der Big-Band Bösel, bei dem das Spendenaufkommen 900 Euro betrug, hat es schon gegeben“, so Spieker.
Malteser-Mitglied Mechthild Grunert erklärte: „Die Stadtgliederung hat sich positiv entwickelt und zählt jetzt 86 Mitglieder, fünf mehr als im Vorjahr. Auch der Besuchsdienst wurde weiter ausgebaut.“ Der Geschäftsführer der Malteser im Offizialatsbezirk Oldenburg, Sebastian Kliesch, lobte die Friesoyther als „agile Truppe“. Nach einem hohen Defizit im Vorjahr könne man jetzt nicht nur auf den Ausgleich, sondern darüber hinaus auf ein sehr positives Zahlenwerk blicken, betonte er.
