FRIESOYTHE - Am Sonntag, 23. November, öffnet das Postgeschichtliche Museum Friesoythe zum 17. Mal seine Tore zum „Tag der offenen Tür“. Von 14 bis 18 Uhr können die Besucher die vielen Neuheiten im Museum bestaunen und sich bei Kaffee und Kuchen stärken.
Zu den Neuheiten gehört unter anderem die „Klusmann“-Postillionsuniform, die dem Museum im September von den Erben von Fritz Klusmann geschenkt worden ist. Die Uniform hat in einer neuen Großvitrine ihren Platz gefunden. In dieser Vitrine sind vier Generationen von Uniformen sicher und dekorativ untergebracht.
Ein Angebot für Kinder ist an diesem Nachmittag das Schreiben eines Briefes an den Nikolaus. Die Briefe werden zum Nikolaus nach Nikolausdorf geschickt. Zudem liest Heidi Beckmann den Kindern Nikolaus- und Weihnachtsgeschichten vor. Ferner werden die Bilder, die die Kinder bei der Ferienpassaktion im Sommer gemalt haben, ausgestellt.
Über eine große Bereicherung kann sich das Archiv des Museums freuen. Es konnten rund 2500 Fotos, 1000 Dias sowie 50 Ordner und Bücher zur Postgeschichte im Weser-Ems-Gebiet vom Museum für Post- und Kommunikation Hamburg abgeholt werden. Sie stammen aus dem Archiv der ehemaligen Oberpostdirektion Bremen. Das Fotoarchiv des Museums in Friesoythe umfasst rund 10 000 Fotos und 1500 Dias und gehört damit zu den größten Fotoarchiven für Postgeschichte in Norddeutschland.
