FRIESOYTHE - Einmal in lockerer Atmosphäre mit Politikern und der NWZ über Kritik, Lob und Anregungen sprechen. Dieses Angebot nutzen am Freitag zahlreiche Bürger und besuchten die Rollende Redaktion der Nordwest-Zeitung, die vor dem E-Center an der Europastraße Halt gemacht hatte. Hier ein Auszug einiger Aussagen:

„Überall sind die Straßen gut befestigt. Nur in Heinfelde nicht“, ärgerte sich Georg Gerdes. Er wohnt in Heinfelde und hat das Gefühl, nicht zu Friesoythe zu gehören. Denn die Kommune kümmere sich zu wenig darum, dass mehr als 30 Tonnen schwere Transporter auf dem Weg zum Energiepark Heinfelde den Weg kaputt fahren. Er forderte verstärkte Kontrollen zur Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichtes. Das liegt bei 16 Tonnen.

Natascha Steffen (16) und Schwester Jasmin (13) aus Friesoythe hatten gleich mehrere Wünsche auf dem Herzen: ein großes Einkaufszentrum mit Musikabteilung, mehr Spielplätze und vor allem ein Kino. Den Bau eines großen Spielplatzes im Stadtpark halten sie für eine „gute Idee“.

Siegfried Arndt ärgerte sich sehr darüber, dass die Industriestraße in Kampe vorübergehend gesperrt wurde und den Anglern somit die Zufahrt zum Küstenkanal verwehrt wurde. Zwar sei die Straße zur Zeit wieder frei. Doch die Frage bleibe offen, wie eine einvernehmliche Lösung aussehen könne.

Bernhard Cloppenburg aus Friesoythe forderte, dass die Linde an der Ecke Bahhofstraße/Burgstraße gefällt wird. „Rund um den Baum klebt es und wenn es geregnet hat, ist es gefährlich rutschig“, so Cloppenburg. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sich dort jemand verletzte. Daher sei der Baum an dieser Stelle verzichtbar. Zudem regte er an, die Bahnhofstraße zur Tempo-30-Zone zu machen.

Um Verkehrssicherheit ging es auch Gerhard Tietz aus Altenoythe. Zum einen wundere und ärgere er sich, dass die Schweller auf dem Kellerdamm sehr viel höher seien als anderswo. Dadurch sei die Gefahr groß, sich das Auto zu beschädigen. „Engpässe entlang der Straße wären vorteilhafter“, sagte der Altenoyther. Außerdem halte er die Ein- und Ausfahrt beim Parkplatz des Krankenhauses an der Heinrich-von-Oytha-Straße für zu unübersichtlich.

Friedrich Hammer aus Friesoythe fühlt sich in Friesoythe rundum wohl. Nur eines würde er sich wünschen: „Mehr Spiel- und Bolzplätze für die Kinder“.

„Ich halte das Stadtjubiläum für übertrieben und viel zu teuer“, sagte Peter Hanekamp aus Gehlenberg. denn die „Zeche“ habe der Steuerzahler zu tragen. Zudem forderte er: „Der Schwerlastverkehr muss raus aus der Innenstadt.“