FRIESOYTHE - Musikalisch durch Raum und Zeit schweben, das ist Programm während des Konzertes des Blasorchesters Cäcilia Emstek am Sonnabend, 22. August, im Friesoyther Stadtpark. Die 60 Musiker im Alter von 13 bis 80 Jahren treten im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals – erstmals – in der alten Hansestadt auf. Beginn ist um 19.30 Uhr.
„Wir nehmen die Besucher mit auf eine musikalische Weltreise“, sagte Dirigent Helmut Krause, als er gemeinsam mit dem Vorsitzenden Stephan Hackmann, Posaunist Michael Möller und der Jugendsprecherin Josephin Deeken die Inhalte des Konzertes vorstellte. Der Abend steht unter dem Motto „Von Babylon nach San Francisco“.
Empfangen werden die Gäste mit einer Fanfare von Richard Strauss. Weiter geht es unter anderem mit der Ouvertüre zur Oper Nabucco von Guiseppe Verdi und der Filmmusik von „The rock“ von Hans Zimmer. Blues, Marsch und irische Klänge fehlen ebenso wenig wie die heimliche englische National-Hymne „Pomp and Circumstances“ von Elgar.
„Moderator Christian Rüve wird zu allen Stücken kleine Geschichten erzählen und damit den Bezug zum Motto herstellen“, kündigt Krause an. Der Dirigent betont, dass das Programm nicht nur geographisch um die Welt geht, sondern auch historische Bezüge zu den jeweiligen Ländern hat.
Dass die Musiker etwas von ihrem Handwerk verstehen, wird unter anderem dadurch deutlich, dass mit dem Blasorchester Cäcilia Emstek ein preisgekröntes Ensemble nach Friesoythe kommt. Der Musikverein ist amtierender Landesmeister des Niedersächsischen Musikverbandes. Diesen Titel möchte das Orchester im Herbst beim landesweiten Wettbewerb in Weyhausen (Kreis Celle) verteidigen.
Bürgermeister Johann Wimberg zeigte sich bei der Vorstellung des Musik-Programms sehr erfreut, ein solch „ausgezeichnetes Orchester“ für das Konzert im Stadtpark am Rathaus verpflichten zu können. Die Stadt beteiligt sich bereits zum fünften Mal am Gartenkultur-Musikfestival.
