FRIESOYTHE - Für den Malteser Hilfsdienst der Stadtgliederung Friesoythe gab es viel Lob auf der jüngsten Mitgliederversammlung. Der Finanzreferent der Diözesangeschäftsstelle Vechta Frank Rieken würdigte die Friesoyther als eine schlagkräftige Gliederung im sozialen Dienst, die sich sehr positiv entwickelt habe. Dr. Günter Meschede, 1. Stadtbeauftragter, berichtete, dass sich die neue Dienststelle im ehemaligen Schwesternwohnheim neben dem Krankenhaus bewährt habe und von vielen Hilfesuchenden kontaktieret werde. Die Mitgliederzahl sei um sechs auf 92 gestiegen. Als neue Dienststellenleiterin und zweite Koordinatorin für den Hospizdienst stellte er Christa Baumann vor, die Mechthild Grunert als Dienststellenleiterin ablöste. Grunert dankte er für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Malteser und der Menschen. Beim Hospizdienst und beim Besuchsdienst laufe alles optimal, hieß es. Geprüft werde zurzeit, ob sich ein neues Betätigungsfeld – ein Hausnotrufdienst – von der Stadtgliederung organisieren lasse, informierte Meschede. Hierfür werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht, die die für diesen Dienst benötigten Geräte aufstellen und warten können. Auch für den Hospiz- und den Begleitdienst würden noch dringend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht.
Über den Hospizdienst informierte Gerda Spieker. Sie berichtete, dass es zum Jubiläum der Hospizgruppe zahlreiche Veranstaltungen von Konzert über Theater bis zur Lesung gab. Die Hospizgruppe zählt zurzeit 28 ehrenamtliche Mitarbeiter, und vier weitere Helferinnen sind noch in der Ausbildung, so Spieker. Auch im Rahmen der Kinder- und Jugendhospiz werden weiter Kräfte ausgebildet. Vier Familien mit schwer kranken Kindern wurden im vergangenen Jahr unterstützt.
Im Rahmen der Trauerbegleitung gibt es das Hospiz- und Angehörigencafé mit monatlichen Treffen. Seit Oktober letzten Jahres gibt es den Trauergesprächskreis für verwitwete Frauen und Männer. In Vorbereitung ist eine Gruppe für trauernde Kinder, sagte Spieker. Für den Besuchs- und Begleitdienst erklärte Christa Baumann, dass im Krankenhaus fast 50 Patienten besucht wurden.
