FRIESOYTHE - Rund 40 Reiter und Amazonen, darunter viele Jugendliche, sowie acht Kutschengespanne und mehrere mit Traktoren bestückte Planwagen haben sich am herbstlichen Ausritt des Reit- und Fahrvereins Friesoythe beteiligt. Bei guten Wetterbedingungen schickte die Bläsergruppe des Hegerings Friesoythe die Pferdesportfreunde mit dem Signal „Aufbruch zur Jagd” auf die Reise durch die herbstliche Natur.

Theo Vahle, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins, hieß Teilnehmer und Gäste willkommen. Sein besonderer Gruß galt den Reitern und Kutschern aus benachbarten Vereinen sowie Gästen aus Frankfurt, die als Reiter und Kutschenfahrer dabei waren. Vahles Dank galt dem Organisationsteam, das für genügend Marschverpflegung in den Satteltaschen, auf den Kutschböcken sowie für die Pausen gesorgtn hatte.

Geritten wurde in zwei Reiterabteilungen; im ersten Feld, angeführt von Master Dr. Klaus Ortmann, hatte jeder Reiter die Pflicht, die Hindernisse auf der Strecke zu überspringen. Die Reiter des zweiten Feldes, von Master Friedrich Hagedorn geführt, konnten, brauchten aber nicht ihre Pferde mit Sprüngen über die Hindernisse führen. Theo Vahle als Lenker auf dem Kutschbock führte den Tross von acht Kutschen beim Herbstausritt an.

Tradition hat beim Friesoyther Reit- und Fahrverein die gute Beteiligung von interessierten Pferdesportfans, die die Reiter in den Planwagen begleiteten. Die 19 Kilometer lange Wegstrecke führte von der vereinseigenen Reiterhalle in Schlingshöhe über die Entlastungsstraße Richtung Pehmertange, zum Kaufwald Markhausen und zu den Thüler Wäldern am Horstberg. Bei den acht zu absolvierenden Sprüngen saßen die mitfahrenden Gäste dank perfekter Organisation stets in der „ersten Reihe”. Unterwegs gab es bei mehreren Pausen nicht nur den zünftigen „Satteltrunk”, sondern bei einem längeren Stopp am Horstberg unter dem gelbbraunen Blätterdach von Eichen und Birken auch eine deftige Brotzeit mit selbstgebackenem Stuten, Schinken und Mettwurst.

Am Ende erhielten alle Reiter, Amazonen und Kutschfahrer vom Vorsitzenden den obligatorischen Eichenbruch.