FRIESOYTHE - Vom „Galgenberg“ ging es in Richtung Pehmertange. Zwischendurch gab es Verpflegung. Am Ende erhielt jeder Teilnehmer Eichenbruch.

Von Fritz Kreyenschmidt

FRIESOYTHE - Für den traditionellen Herbstausritt des Reit- und Fahrvereins Friesoythe hatten sich die Reiter einen neuen Weg ausgesucht. Grund: Die Wege der alten Strecke zum Kronsberg nach Bösel waren als Schotterstraßen neu ausgebaut worden und damit für die Pferde nicht mehr zumutbar.

Gestartet wurde jetzt nicht mehr von der vereinseigenen Reithalle Schlingshöhe aus, sondern von der Reithalle der Familie Herff am Galgenberg. Von hier aus führte der 19 Kilometer lange Weg über Pehmertange Richtung Kaufwald Markhausen und zu den Thüler Wäldern am Horstberg. Insgesamt beteiligten sich 32 Reiter und Amazonen, darunter viele Jugendliche, am herbstlichen Ausritt.

Geritten wurde in zwei Feldern. Im ersten Feld, angeführt von Master Dr. Klaus Ortmann, hatte jeder Reiter die Pflicht, die Hindernisse der Strecke zu überspringen. Den Reitern des zweiten Feldes, mit Master Josef Lohmann an der Spitze war es freigestellt, die Hindernisse zu überqueren. Neben den Reitern und Amazonen konnte Vorsitzender Theo Vahle 14 Kutschengespanne begrüßen. Besonders willkommen geheißen wurden die Reiter und Kutscher aus benachbarten Vereinen sowie Ehrenvorstandsmitglied Heinrich Frohne-Brinkmann.

Vahles Dank galt dem Organisationsteam, das für genügend Marschverpflegung in den Satteltaschen, auf den Kutschböcken sowie für die Pausen gesorgt habe. Tradition hat beim Friesoyther Reit- und Fahrverein die gute Beteiligung von interessierten Pferdesportfans, die die Reiter und Kutscher auf von Traktoren gezogenen, ausflugsgemäß ausgestatteten Planwagen begleiteten.

Bei idealen Wetterbedingungen schickte die Bläsergruppe des Hegeringes Friesoythe unter der Leitung von Theo Pancratz die Pferdesportfreunde mit dem Signal „Aufbruch zur Jagd“ auf die „Reise“.

Bei den acht zu absolvierenden Sprüngen saßen die mitfahrenden Gäste dank perfekter Organisation stets in der „ersten Reihe“. Unterwegs gab es bei mehreren Pausen nicht nur den zünftigen „Satteltrunk”, sondern bei einem längeren Stopp am Horstberg unter dem gelbbraunen Blätterdach von Eichen und Birken auch eine deftige Brotzeit.

Am Ende der Hubertusjagd erhielten alle Reiter, Amazonen und Kutschfahrer vom Vorsitzenden den obligatorischen Eichenbruch.