FRIESOYTHE - Auf die Spuren von Jesus begaben sich 74 Pilger aus der St.-Marien-Gemeinde Friesoythe. Die geistliche Leitung lag in den Händen von Pfarrer Michael Borth und Diakon Heinz Wübben. Pfarrer em. Herbert Graf von Merveldt war auch dabei und freute sich, nach über 40 Jahren wieder einmal in Israel unterwegs sein zu können. Nachdem die Gruppe sicher in Tel Aviv gelandet war, wurden sie von zwei israelischen Reiseleitern in Empfang genommen. Überall waren unzählige Pilger aus der ganzen Welt unterwegs, beteten und feierten Gottesdienste, berichten die Friesoyther Wallfahrer.

In Jerusalem besuchte die Gruppe viele sehenswerte Orte: den Ölberg, die Himmelfahrtskirche, den Garten Getsemani, die Vater-unser-Kirche, die Kirche der Nationen und das Mariengrab. Ein Gottesdienst in der Grabeskirche durfte natürlich nicht fehlen. Die Gruppe besuchte auch die Via Dolorosa, die Leidensstraße des Herrn, auf der die Kreuzwegstationen Jesu bedacht werden. Der Besuch des Tempelberges, der Klage-mauer, des Israelsmuseums und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gehörten ebenso zum umfangreichen Programm.

Einen besonderen Eindruck hinterließ für viele Mitfahrer der Ort Bethlehem. Die palästinensische Stadt wurde von Israel durch eine riesige Mauer getrennt. Die Gruppe fühlte sich an die ehemalige Mauer in Berlin erinnert. Weiter ging es für die Reisegruppe in die Wüste Negev. Ein erster Besuch galt den nabatäischen Ruinen. Wie in der Wüste Leben möglich ist, sollte die Gruppe dann bei einem Besuch in einem Beduinenlager erleben. Mitten in der Wüste haben Beduinen ein großes Zeltlager aufgebaut, um den Besuchern etwas von beduinischer Gastfreundschaft und vom Leben in der Wüste erfahren zu lassen. Ein Bad im Toten Meer rundete das Besuchsprogramm in der Wüste ab. Die restlichen Tage verbrachte die Gruppe direkt am See Gennesaret. Die Wallfahrer folgten den Spuren Jesu nach Tabgha, Magdala, Kafarnaum und auf den Berg der Seligpreisungen. Der Abschlussgottesdienst wurde in Haifa am Mittelmeer gefeiert.

Ein Nachtreffen findet am Sonnabend, 13. November, statt. Alle Teilnehmer der Wallfahrt sind zur Mitfeier der hl. Messe um 17 Uhr in der Pfarrkirche und zum anschließenden Beisammensein in der Burgschänke herzlich eingeladen.