Holle - Am Sonnabendnachmittag spielte in der St. Dionysius-Kirche in Holle die Musik: Der Kinderchor und der Jugendposaunenchor der Kirchengemeinde luden zum Herbstkonzert ein. Um 17 Uhr war die Kirche voll besetzt, und der Posaunenchor begann mit einer sogenannten Fanfare die Veranstaltung. Insgesamt 16 Mädchen und Jungen zwischen zehn und 16 Jahren formen den Jugendposaunenchor unter der Leitung von Susanne Herzer.

Als sich der Chor vor vier Jahren gebildet hat, kannten sich die Jugendlichen noch nicht mit Trompete, Bariton und Co. aus. „Am schwierigsten war es, einen Ton rauszukriegen“, erzählte der zwölfjährige Leif. Aber nach ein paar Wochen Übung war das auch kein Problem mehr. Die Chorleiterin merkte jedoch schnell, wer schon eine musikalische Vorbildung hatte.

Den Feinschliff für das Herbstkonzert gab es vor zwei Wochen, als die gesamte Truppe ein Wochenende im Haus Marienhude verbracht hat. Und das hat sich gelohnt: Der eingespielte Chor begeisterte das Publikum mit vielen Liedern, bei denen auch manchmal die Gemeinde zum Mitsingen aufgefordert wurde.

Doch auch der Kinderchor hatte vieles zu bieten. Dem Motto der Veranstaltung getreu gab es herbstliche Lieder, wie zum Beispiel „Wenn die wilden Winde stürmen“ oder „Es ist Herbst, na klar“. 16 Kinder bilden den Chor unter der Leitung von Freia Lankenau. Am Sonnabend war sie besonders stolz, denn dieses Jahr feiert der Chor bereits sein 15-jähriges Bestehen. „Viele der Kinder fangen bereits mit vier Jahren im Mäusechor an“, so die Leiterin, „es ist dann spannend mitzuerleben, wie sie sich entwickeln.“ Und sie freut sich, dass viele Kinder dem Chor über die Jahre hinweg treu bleiben.

Pastor Udo Dreyer begrüßte nach den ersten Liedern das Publikum mit einleitenden Worten. Er betonte, wie wichtig die Kirchenarbeit im Musikbereich ist, denn „durch die Musik werden Generationen verbunden.“ Dieses Motto spiegelte sich bei einem Blick ins Publikum wider: Jung und Alt, Geschwister, Freunde Eltern und Großeltern waren zahlreich zum Konzert erschienen.