Zetel - Der Förderkreis des Diakonischen Werkes Zetel besteht seit zehn Jahren. Während einer Feier blickte der Vorsitzende des Förderkreises, Herbert Oltmanns, auf die Entstehung des gemeinnützigen Vereins zurück.
Auf Initiative von Pastor Reinhold Carels fanden sich 2002 neun Mitglieder des Diakonischen Werkes zusammen, um einen Förderkreis für das Sankt-Martins-Heim und den Kindergarten zu gründen. In der Gründungsversammlung erklärte er den Sinn und Zweck eines „Förderkreises“ mit dem Leitspruch des Sankt-Martins-Heims aus den Sieben Werken der Barmherzigkeit: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matthäus 25,40). Seine weitere Ansprache lautete seinerzeit: „Diesem Wort Jesu fühlen wir uns verpflichtet gegenüber den uns anvertrauten Menschen im Sankt-Martins-Heim und im evangelischen Kindergarten des Diakonischen Werkes. Für diesen Personenkreis eine gute Lobby zu sein ist unsere Verpflichtung.“ Der Zweck des Vereins ist die Beschaffung von Mitteln für die beiden Einrichtungen. Damit sollen Aufgaben gelöst werden, die nicht durch Pflegesätze, Elternbeiträge oder Mittel Dritter finanziert werden.
Der Vorsitzende stellte in seinem Rückblick heraus, dass seit Bestehen des Förderkreises durch Mitgliedsbeiträge und Einzelspenden 14 000 Euro zusammengekommen sind. Der Förderkreis ist hoffnungsvoll für die weitere Unterstützung der pflegebedürftigen Menschen im Sankt-Martins-Heim und der Kinder im evangelischen Kindergarten „Regenbogenfisch“.
Um auf die Aktivitäten des Förderkreises aufmerksam zu machen, sollen jetzt Handzettel an verschiedenen Stellen in der Gemeinde ausgelegt werden. Den jährlichen Mindestbeitrag hat der Förderkreis auf zehn Euro festgelegt. Nähere Informationen geben die Vorstandsmitglieder Herbert Oltmanns, Helga Matußek und Rolf Dietrich.
