Nordenham - „In Nordenham haben wir einfach das große Problem, dass es zu wenig Angebote für junge Musiker gibt“, sagt Stefan Jaedtke, Chef der Jahnhalle. Deshalb hatte das Kulturzentrum zum neunten Rock- und Jazz-Workshop eingeladen. Bereits erfahrene Musiker aller Altersgruppen hatten die Möglichkeit, in einer neuen Konstellation zu spielen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Unterstützt wurden sie von acht Dozenten. Zum Abschluss fanden sich sieben unterschiedliche Musikergruppen, die sich auf ein bestimmtes Genre wie zum Beispiel Rock oder Jazz, aber auch Soul, spezialisiert haben. Sogar eine Band, die in Richtung Funkmusik geht, aber auch ein Chor und eine Blues-Band waren dabei.

Als krönender Abschluss fand ein Teilnehmerkonzert statt. Zu Eröffnung gab’s ein „Bass-Special“, bei dem ausschließlich Bassisten ein berühmtes Stück der amerikanischen Band „The Doors“ zum Besten gaben. Die zahlreich erschienenen Besucher waren begeistert von den Musikern, zumal diese sich erst seit drei Tagen kannten und in dieser Zeit Erstaunliches auf die Beine stellten.

Stefan Jaedtke zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf den Workshop. „Ich würde mir aber dennoch sehr wünschen, dass wir im kommenden Jahr vielleicht ein paar mehr Bläser dabei haben“, fügte er hinzu.

Zudem würde Stefan Jaedtke gerne mit dem Workshop mehr Leute aus der Nordenhammer Musikszene ansprechen – auch sehr erfahrene. „Dadurch, dass wir so viele Musikrichtungen anbieten, möchten wir natürlich auch den Horizont der Musiker erweitern, die sich vielleicht bisher nur auf ein Genre beschränkt haben.“ Es mache einfach Spaß, zusammen mit anderen Musikern zu experimentieren und dabei neue Leute kennenzulernen.

Alle interessierten Musiker sind beim nächsten Workshop 2017 in der Jahnhalle willkommen. „Wir freuen uns schon jetzt darauf“, sagt Stefan Jaedtke.