Bad Zwischenahn - Das Beste gleich zu Anfang: Am Donnerstag kamen wieder viele Einheimische und auch Urlauber und Gäste zum Freilichtmuseum Ammerländer Bauernhaus und auf die Areale rund um die Mühle. Zur Zwischenahner Woche wurde den Besuchern beim Tag der Heimat Großes geboten. Bei Sonnenschein hatten sich bereits zu Beginn des regionalen Festes viele Besucher versammelt, um Handwerkern, Landfrauen und Vereinen über die Schulter zu schauen. Bus an Bus drängte sich auf den Parkplätzen.
Der Hegering Bad Zwischenahn hatte ein Frettchen mitgebracht, das die Besucher auch streicheln durften. Im Infomobil gab es Informationen über die Tiere des Waldes, – und auch mit einem Habicht konnten sich die Besucher fotografieren lassen. „Ich bin schon seit vielen Jahren hier, das kommt super an“, sagte Falkner Hans Georg Thyen, während sein Vogel auf einem dicken Lederhandschuh auf seinem Arm saß. Auch Nistkästen konnten bei den Mitgliedern des Hegeringes gebastelt werden.
Imker und Fischer zeigten an ihren Infoständen, wie sie arbeiten, ebenso wurde das Spinnen und Weben sowie das Flechten von Körben demonstriert. Auch Holzarbeiten und Sonnenblumen wurden zum Verkauf angeboten.
Einige Besucher hatten sich alte Trachten angezogen und tanzten auf den Flächen rund ums Bauernhaus. Auch Tanzgruppen sorgten traditionell mit Volkstänzen vor der Mühle für Stimmung und Handharmonikamusiker spielten zwischenzeitlich auf. Im Bauernhaus schließlich wurde die Verarbeitung von Flachs präsentiert, auch selbst gebackenes Brot wurde dort angeboten.
An vielen Ständen durften sich die Besucher mit Leckereien wie Fisch, Obst und Gemüse oder auch Fleisch stärken.
