Wildeshausen - Voll im Einsatz ist das Gästeführerteam des Verkehrsvereins Wildeshausen am Sonntag, 8. September. Neun Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich und bieten gratis viele Führungen zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals an. Wie in den Vorjahren ist die Stadt Wildeshausen wieder mit einem großen Programm vertreten. Zusammen mit den Gästeführern stellte es die Büroleiterin des Verkehrsvereins, Claudia Olberding, am Dienstagmorgen der Öffentlichkeit vor.
Das Motto des Denkmaltags lautet: „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“. Dieses Thema greifen die Wildeshauser mit mehreren Führungen auf. So stellt Jakob Rauschenberger ab 14 Uhr den jüdischen Friedhof vor und widmet sich der Geschichte der Juden in der Stadt. Bereits morgens um 10.30 Uhr bietet Bodo Riethmüller vom Landesverband Jüdischer Gemeinden dort eine Führung an.
Nach ihrer Premiere am Sonnabend als neue Gästeführerin widmet sich Sabine Plate-Panschar ebenfalls einem schwierigen Thema: dem Ehrenmal und dem Burgberg. Mit vielen Geschichten will sie sich ab 15 Uhr der Bedeutung dieses Denkmals nähern.
Im Mittelpunkt steht wieder die Alexanderkirche. Hier ist die ansonsten nicht zugängliche Sakristei durchgängig geöffnet, betonte Olberding. Der Verkehrsverein verweise stets auf den Denkmalstag als besondere Gelegenheit, diesen Raum zu betreten. Am 8. September ist nebenan das Sonntagscafé im Remter von 11 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet.
Weiter sind Brennereimuseum und – nach einer Pause – auch das Druckereimuseum wieder geöffnet.
