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Aktionswoche I Junge Ganter bescheren auch Gänsehaut

Karsten Kolloge

GANDERKESEE - Ausnahmezustand herrschte am Mittwochmorgen auf dem Campus des Ganderkeseer Schulzentrums. Schon um 8 Uhr war eine Bühne aufgebaut worden, jetzt lag knisternde Spannung in der Luft. Noch ein letztes Mal checkte Fred Molde die Verstärkeranlage, nervös fieberten die „Mikrofon-Mädchen“ ihrem Auftritt entgegen. Dann ging’s Schlag auf Schlag: Kurz vor 10 trafen in langen Reihen sieben Schulen der Gemeinde ein. Die „Welturaufführung“ konnte beginnen: Unter dem Motto „Junge Ganter singen“ feierten mehr als 1200 Grund- und Förderschüler und ihre Lehrer den Sommer.

Das fröhliche Spektakel war von langer Hand vorbereitet worden. „Nach den Osterferien“ hatten zum Beispiel an der Grundschule Dürer-straße die Proben begonnen, berichtete Andrea Andrianova, die am Mittwoch den Part der Dirigentin übernahm. In einem Casting waren die vier „Mikrofon-Mädchen“ (Eliza Schäfer, Lara Hübner, Alina Kuster, Hannah Bielefeld) ausgewählt worden, die jetzt mit dem 56-köpfigen Schulchor auf der Bühne singen sollten.

Selbst Details waren geregelt. So standen für jede der Schulen zwei Gymnasiasten als „Wegweiser“ bereit – für den Fall, dass mal jemand austreten musste.

Neun Lieder waren für diesen Tag ausgewählt worden. Schon beim Auftakt mit „Alles Banane“ legten sich viele der Kinder richtig ins Zeug. Aus vollen Kehlen besangen und beklatschten sie später auf Platt „Herrn Pastor sien Kauh“ – oder die „Biber mit Fieber“. Selbst ein vierstimmiger Kanon klappte wie am Schnürchen.

Wen wundert’s, dass Andrea Andrianova am Ende mit der Premiere sehr zufrieden war. Einen so großen Chor zu dirigieren, „das hat mich schon gereizt“.

Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas zollte Fred Molde ein dickes Lob, auf dessen Idee hin die Veranstaltung zustande gekommen sei. „Ein ganz tolles Erlebnis mit Gänsehautfeeling“ sei das gewesen, sagte sie – was die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler bestätigte: „Da hätte ich fast ein Bettlaken gebraucht“.

Mehrere Beteiligte regten an, das Singen zu wiederholen – möglicherweise alle drei Jahre, so dass (nach Einführung der Eingangsstufe) jeder Grundschüler mindestens einmal mitmachen könnte.

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