GANDERKESEE - Lebhafte Farben, die aber nicht unruhig wirken, impressionistische Erinnerungen an Schottland, Irland, die Provence oder Ostfriesland – es ist eine ansprechende Vielfalt an Motiven, die Inge und Rainer Dietrich auf der Leinwand festgehalten haben. Die Arbeiten sind ab sofort der interessierten Öffentlichkeit zugänglich.
Die Bilderausstellung in den Wohnräumen wird erweitert durch Skulpturen im Garten. Die Arbeiten stammen von einem Namensvetter, dem Bookhorner Steinbildhauer Herbert Dietrich, der überwiegend mit Oberkirchener Sandstein und rotem Wesersandstein arbeitet.
Bei der Eröffnung am Sonntagvormittag erinnerte der Parchimer Galerist Eckard Bergmann an einen Ausspruch Picassos, Kunst müsse man nicht verstehen. Kunst sei Kommunikation, eine Form, in der sich der Künstler mitteilen möchte. Während sich der diplomierte Grafik-Designer Rainer Dietrich frühzeitig mit Malerei beschäftigte, griff seine Frau Inge erst nach einer Wette zu Pinsel und Farbe. „Es sind ernstzunehmende Bilder entstanden. Und mit dem Erfolg kam auch der Enthusiasmus“, unterstrich Bergmann.
Interessenten können die kleine Galerie an der Grüppenbührener Straße 100 ab 15 Uhr besuchen. (Anmeldungen unter 04222/6652). Am 1. Advent soll eine weitere Ausstellung folgen.
