GANDERKESEE - Trampoline, Stufenbarren und Turnkästen und was sonst noch so an Sporthalle erinnerte lagern seit Sonnabend wieder für zwei Wochen auf den Zuschauertribünen der Steinacker-Halle: Dort hat nämlich das 20-köpfige Bühnenaufbaukommando der GGV wieder damit begonnen, alles für die Büttenabende herzurichten. Unterstützt von zahlreichen Helfern aus den verschiedenen Gruppen und Vereinen wurde kräftig in die Hände gespuckt – und schon am Nachmittag hatte sich die Halle ein kräftiges Stück in Richtung Faschings-Arena verwandelt. „Wir werden jedes Jahr ein bisschen eingespielter und schneller“, schilderte Klaus-Dieter Stubbemann, der das „Büko“ leitet. Auch die gesamte Woche ist seine Truppe mit insgesamt fünf Mitgliedern noch ganztags in der Halle, „um Kleinarbeiten und Feinheiten zu erledigen“. Doch Stubbemann denkt schon weiter: „Was wir hier in fünf bis acht Tagen aufbauen, müssen wir am 27. Januar an einem Tag wieder verschwinden lassen.“

Für die Sicherheit sorgen die Brandschützer der Ortswehr Ganderkesee: „Wir verlegen vorsorglich Schlauchleitungen oben auf den Tribünen und sind bei den Büttenabenden mit jeweils sieben Kräften hier vor Ort“, erläuterte Ortsbrandmeister Rolf Meyer, der sich in der Halle vom Fortgang der Arbeiten überzeugte. Und woher kommt das Löschwasser? „Das pumpen wir im Ernstfall aus dem benachbarten Schwimmbecken des Hallenbades“, verrät Meyer.

Nicht gepumpt, sondern fleißig Rosen gedreht wird derzeit in der Nachbarschaft von Prinzessin Annika I. (Drieling). Im Wintergarten von Margit Ohlenbusch laufen die Arbeiten auf Hochtouren – und am Wochenende hat sich die Prinzessin in Begleitung von Prinz Stephan I. (Neitzel) und den Ehrendamen die „Werkstatt“ persönlich angeschaut. Da auch die Männer der Nachbarschaft andernorts fleißig sind, „wird die Straße top aussehen“, versprach Ohlenbusch.