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Fasching Dekorationsarbeiten für den Wegesrand fast beendet

LAH

GANDERKESEE - „Wir liegen gut in der Zeit. Wir haben sogar erst vor kurzem eine Woche ausgesetzt.“ Hilke Wieker hat die Übersicht über die Arbeiten für die Dekoration entlang des Weges zur „Residenz“ von Faschingsprinzessin Jana I. (Westermann) und strahlt absolute Ruhe aus.

Dafür hat sie gemeinsam mit 39 weiteren Nachbarn, Freunden und Bekannten seit der zweiten Woche im Januar schwer geschuftet. 1000 Blumen wurden angefertigt, circa 2000 Ballons mit Luft befüllt. Diese werden den Weg zu „Ihrer Hoheit“ zieren.

60 Rollen Krepppapier und „einige 100 Meter Band“ wurden verarbeitet. Zunächst zweimal wöchentlich. „Als wir gemerkt haben, dass wir schon weit fortgeschritten sind, haben wir uns nur noch einmal in der Woche getroffen“, verrät Hilke Wieker. 30 bis 35 Helfer seien dazu zusammengekommen. Und die brachten reichlich Erfahrung mit. Egal ob für Hochzeiten, Schützenfeste oder die ehemaligen Kinderprinzessinnen Annika Poetzsch (2000) und Janna Horstmann (2002) – die jahrelange Erfahrung in Sachen Dekoration hat sich bezahlt gemacht. „Wir sind schon alte Hasen“, sagte Inge Strodthoff stellvertretend für die mitwirkenden Frauen.

Festgemacht wird die Dekoration an 520 Pflöcken. Diese können allerdings nicht wie ursprünglich geplant einfach in die Erde gerammt werden. „Der Boden ist zu hart. Wir werden voraussichtlich Eisenstäbe in den Boden einsetzen und die Pflöcke mit Kabelbinder daran befestigen“, erklärt Harm Hegeler die Alternative.

Ob das tatsächlich funktioniert, wird sich spätestens am Umzugstag zeigen. Morgens um 6 Uhr wollen Hilke Wieker und ihre Helferinnen und Helfer die Dekoration am Wegesrand aufstellen. Von der Gaststätte „Zur Eiche“ bis zu Kinderprinz Karim I. (Chouchane) am Ende der Straße sind es 900 Meter – die Hälfte wird von Janas Helfern geschmückt, den zweiten Teil der Strecke übernimmt das Helferteam von Karim.

Und was hält die Prinzessin von dem ganzen Aufwand? „Ich habe einen Blick darauf geworfen, wann immer es die Zeit zuließ. Wenn ich verhindert war, habe ich meine Eltern geschickt“, sagt Jana Westermann. Das ganze Prozedere sei „aufregend“ und „anstrengend“, „doch ich würde wieder Ja sagen. Es ist toll, das alles erleben zu dürfen.“

NWZ

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