GANDERKESEE - Es ist eine gute Tradition des Ganderkeseer Schützenbundes, zu Beginn jeder Jahreshauptversammlung einen Spendenscheck an eine meist örtliche Hilfsorganisation zu überreichen. In diesem Jahr konnte sich Erich Kurzawski, Vorsitzender des Hospizkreises Ganderkesee, freuen. Er war am Freitagabend in Begleitung seines Kassenwartes Klaus Schramm in den Schützenhof gekommen, um die insgesamt 870 Euro in Empfang zu nehmen und sich bei den Schützen dafür zu bedanken. Das Geld stammt aus dem Bundeskönigs- und Vorstandsschießen des Schützenbundes in Urneburg. Nun sind die Schützen aufgefordert, sich schon einmal Gedanken darüber zu machen, wer im kommenden Jahr von einer Spende profitieren soll. Vorschläge, so bat Hans H. Hubmann, der an diesem Abend seinen Präsidenten Heino Brackhahn vertrat und die Jahreshauptversammlung leitete, könnten direkt an den Vorstand gegeben werden.
Hubmann berichtete im weiteren Verlauf der Veranstaltung zudem von den Ergebnissen eines Workshops zu der Frage, wie sich der Schützenbund und auch die Mitgliedsvereine den Anforderungen der Zukunft stellen könnten. Denkbar sei es, das Sportschießen in den Vordergrund zu stellen oder aber das traditionelle Schützenwesen im Mittelpunkt zu belassen. „Ich persönlich denke, dass der goldene Mittelweg die beste Lösung ist“, schloss Hubmann seine Ausführungen.
