GANDERKESEE - GANDERKESEE/BK - Alle vierzehn Tage treffen sich die ehrenamtlichen Sterbebegleiter des Hospizvereins Ganderkesee, um sich gegenseitig zu unterstützen und Erfahrungen auszutauschen. Auch an diesem Mittwoch kam der Begleitungskreis um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus zusammen.

Im Zentrum der Hospizidee steht das liebevolle Betreuen und Begleiten schwerkranker und sterbender Menschen, ihrer Angehörigen und Freunde. Sie sollen mit ihrem Schmerz und ihren Ängsten nicht allein gelassen werden. Damit diese wichtige Aufgabe geleistet werden kann, ist der Ganderkeseer Verein auf Spenden angewiesen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag der Ehrenamtlichen von 30 Euro reiche bei weitem nicht aus, die anfallenden Kosten zu decken, so Heinz Gronewold vom Hospizkreis. Trotz knapper Mittel solle aber eine Honorarkraft eingestellt werden, die die fachliche Beratung der Gruppe übernimmt.

Den Kontakt zum Begleitungskreis stellen in der Regel Angehörige, Ärzte, Seniorenheime, ambulante Pflegedienste oder Sozialstationen her. Entscheidend ist dabei immer, dass die Zustimmung der Betroffenen vorliegt. Täglich von 9 bis 19 Uhr erreichbar ist Linda Bahr, Einsatzleiterin des Hospizdienstes, unter 0160/99643944. Kontakt zum Vorsitzenden des Vereins, Erich Kurzawski, gibt es unter 04222/8357.