GANDERKESEE - „Jetzt swingen die Lehrer“ heißt es am Mittwoch, 5. Mai, ab 20 Uhr im Kulturhaus Müller am Ring 24. Die Musikschule des Landkreises Oldenburg stellt sich dort von einer ungewohnten Seite vor: Namhafte Jazzer, die Lehrer bei der Musikschule sind, gestalten gemeinsam ein Konzert.
Es sei gar nicht so schwer gewesen, eine Band zusammen zu stellen, berichtet Musikschul-Leiter Rafael Jung. „Am Saxophon ist Klaus Fey zu hören, der neben seiner Tätigkeit an der Musikschule auch an der Universität Oldenburg unterrichtet.“ Fey kann auf mehrere Konzerte, Festivalauftritte, Radiomitschnitte und CDs verweisen. Seine aktuellen Bandprojekte sind „Streetscenes“ mit Christian Kappe, das „Klaus Fey & Uwe Granitza Quintett“ und das „Miguel Lopez & Klaus Fey Sextett“. Seine neueste CD heißt „Second Hit“.
Den Bass spielt an diesem Abend Thomas Milowski. Auch er kann auf eine langjährige Konzerttätigkeit in den Bereichen Jazz, Blues und Rock mit Tourneen in Deutschland, Österreich und Italien verweisen. Er war Bandleader und Arrangeur des Filmmusikprojekts „Telstars“, Bandleader und Arrangeur der Charles Mingus Hommage „Mingus Fingus“ und spielt mit der Beatles-Cover-Band „The Sugar Plum Fairies“ und dem Rio-Reiser-Projekt „FLUT“.
Am Schlagzeug sitzt Gerhard Suhlrie. Er ist freiberuflich tätig als Musiker in Jazz, Rock, Klassik, Musical, Kirchenmusik, Crossover, spielt Soloprogramme und arbeitet im Studio und bei Rundfunkproduktionen. Seine Erfahrungen als Musiker reichen von Roncalli bis zum Musical und von der japanischen Trommelgruppe „Masa Daiko“ und vom Solopauker im Kurorchester bis zum Sampling Artist für Kawai International und Yamaha.
An die Tasten setzt sich Musikschulleiter Rafael Jung. Dabei frönt er seiner alten Liebe, lässt das Klavier in der Ecke und spielt Orgel. Er will zum Programm ein paar gute alte Swingtitel beisteuern und wird auch – je nach Tagesform – um einige launige Moderationen nicht verlegen sein.
„Dass die Band in dieser Besetzung noch nie zusammen gespielt hat, macht die Sache um so spannender“, findet Jung. Alle vier beteiligten Kollegen der Musikschule wollen an diesem Abend vor allem eines: Spaß am gemeinsamen Musizieren haben, den Spaß an das Publikum weitergeben und mal wieder richtig „jazzen“.
