GANDERKESEE - Gerade mal eineinviertel Jahre alt, hat der „Freundeskreis KulturHaus Müller“ bereits Akzente in der Ganderkeseer Kulturlandschaft gesetzt. Ein Johannes Cernota-Konzert samt Ausstellung hatte er initiiert, ein „Sommermeeting“ veranstaltet, Kulturtouren zur Kunsthalle Emden oder zum Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück unternommen. Zur Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend setzte er noch eins drauf: Die Mitglieder erlebten eine Erich Kästner-Lesung mit Gitarrenbegleitung, dargeboten von Inge und Dr. Christian Glass sowie Andreas Einhorn.
50 Mitglieder zähle der Verein derzeit, berichtete Vorsitzender Harald Menkens. Bis zum Jahresende sollten es 70 werden, appellierte er an die Anwesenden, kräftig die Werbetrommel zu rühren.
Was die Pläne für die kommenden Monate angeht, so plant der Freundeskreis gemeinsam mit der regioVHS ein weiteres „Sommermeeting“. Allerdings in „angereicherter“ Form: Die Veranstaltung am Abend des Freitag, 7. August, im Garten des Hauses Müller solle auch eine Theateraufführung beinhalten. Der Freundeskreis habe deshalb bereits Vorgespräche mit dem Gymnasium geführt, so Rolf Schütze, einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden.
Darüber hinaus hat Harald Menkens eine weitere Ausstellung im Kulturhaus Müller angeschoben. Vorgesehen ist, dass in den Sommerferien die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger über ihre Arbeit informiert.
