GANDERKESEE - Bei der Frage, wie lange es die „Pia-Oetken-Band“ schon gibt, konnte sich Carsten Schulte ein Grinsen nicht verkneifen. Seit etwa zwei Wochen sei das wohl. Genauer: seit Dienstag, 27. März. An jenem Abend nämlich gab „Silbermond“ ein Konzert bei der Musikschule Strings in Delmenhorst. Und da hatten Musiker die Idee, als Vorgruppe auf die Bühne zu steigen – um Stücke von und mit Pia Oetken vorzustellen. Mittlerweile gibt es bereits eine CD und auch schon einen Termin für eine Präsentation: Sonnabend, 14. April, 15 Uhr, in der Musikschule Strings in Ganderkesee.

Um eins vorab zu sagen: Die Musiker, die sich da am 27. März spontan mit Pia Oetken zusammentaten, sind in der Szene keine Unbekannten. Carsten Schulte (Piano) leitet die Musikschule Strings in Ganderkesee, Jan Frerichs (Gitarre) und Alderk Hespos (Percussion) sind dort als Dozenten tätig. Schulte und Frerichs waren schon im vorigen Jahr mit Pia Oetken bei der Gewerbeschau in Ganderkesee aufgetreten. „Wir hatte sowieso vor, band-mäßig etwas zu machen“, erklärte Schulte.

Was dann auf CD gebrannt wurde und auch am Sonnabend präsentiert wird, seien drei ihrer Stücke, kündigte Songwriter Pia Oetken an. „Left by you“ (4.20 min.) „Hörst du mein Herz“ (3.50 min.) und der Country-Song „I’m still waiting“ (3.20 min.) seien teils schon vor zwei Jahren entstanden. Da sei Selbst-Erlebtes in die Texte eingeflossen, daneben würden sich eigene Gedanken widerspiegeln.

Das seien keine 08/15-Pop-Balladen, stellte Carsten Schulte klar. Authentisch seien die Texte der 18-Jährigen, die 2010 den Contest „Ganter sucht den Superstar“ gewonnen hatte. Ihre Musik komme ohne künstliche Effekte aus, unplugged, habe Live-Charakter. Logisch, dass es bei der Master-CD nicht bleiben soll: „Wir wollen Gas geben, dass die Musik auf den Markt kommt“, sagte Jan Frerichs.

Dass es nicht bei drei Stücke bleiben wird, steht für die 18-jährige Schülerin fest: „Das ist ja nur ein Vorgeschmack.“ So etwa zehn bis 15 Songs befänden sich noch in der Warteschleife.

Die drei Bandmitglieder Schulte/Frerichs/Hespos verstehen sich vor allem als Unterstützer, auch die anderen Stücke aus der Warteschleife zu holen. Vielleicht könne man Impulse geben. Und natürlich gebe es da noch einen anderen Grund zum Mitmachen: „Weil’s Spaß macht“, so Schulte.