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Buchprojekt Gansper erzählen vom Winter

Gabriele Bode

GANSPE - Bernes Grundschüler sind stolz. Denn welches Kind findet schon seine Texte in einem richtigen Buch wieder? Aber auch Schulleiterin Andrea Selke ist sehr zufrieden, als sie, einen Tag nach der Präsentation der Comenius-Schule, das generationenverbindende Projekt „Winterreise“ ihrer Schule vorstellt.

Drei Monate „Winterreise“

Völlig unterschiedlich sind die beiden Grundschulen an das Thema herangegangen. An der Comenius-Schule wurden Texte und Gedanken, die die 130 Grundschüler an nur einem Schultag an verschiedenen Stationen erarbeiteten, unkorrigiert zu einem Buch zusammengefasst.

In Ganspe hingegen ging die „Winterreise“ für die damaligen dritten Klassen von Januar bis März, und der viele Schnee inspirierte sicherlich die großen und kleinen Autoren gleichermaßen. Angestoßen durch ihre Kinder oder Enkel, setzten sich die Generationen mit dem Winter auseinander. Mindestens einen Beitrag jedes Drittklässlers findet man neben den Texten von Eltern oder Großeltern in dem dabei entstandenen Buch „Ganspe erzählt vom Winter“.

Aber auch für den Unterricht bedeutete das Projekt ein Novum. Fächer wie Deutsch, Sachkunde und Kunst wurden in die Winterreise einbezogen und niemand wusste zu Beginn, was dabei herauskommt.

Das Ergebnis ist letztendlich so überzeugend, dass die beiden Gansper Lehrerinnen Ute Langner und Beate Petter sich entschlossen damit am bundesweiten Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“ teilzunehmen. Dabei gelang eine Platzierung im oberen Teilnehmerfeld. Auch brachte der Wettbewerb Inspirationen für den zukünftigen Unterricht.

Gedichte aus elf Wörtern

In der Aula ihrer Schule präsentierten am Wochenende zuerst elf Schüler ihre „Elfchen“. „Das sind Gedichte aus elf Wörtern, die im Unterricht entstanden“, erklärte Petter. Aber auch Musik oder Erinnerungen von diversen anderen „Autoren“ von „Ganspe erzählt vom Winter“ sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, bevor Madita, Leana, Isabell und Svea die ersten Bücher verkaufen durften. Die vielen gespannten Besuchern der Präsentation konnten es kaum erwarten, einen Blick in das druckfrische Buch zu werfen. Der Förderverein rundete den Abend mit Brezeln, Keksen und Getränken am herbstlich dekorierten Tisch ab.

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