Es war ein festlicher Rahmen. Nach der Preisverleihung waren alle zum Essen eingeladen.
Um diesen Artikel zu lesen, schließen Sie eines unserer Angebote ab oder loggen sich als Abonnent ein. Alle Inhalte auf NWZonline und in der NWZ-Nachrichten-App stehen Ihnen dann uneingeschränkt zur Verfügung.
GARREL - Die Gemeinde Garrel hat am Donnerstagabend bei „Döpke“ in Varrelbusch zehn ehrenamtlich tätige Personen ausgezeichnet, die sich in den vergangenen Jahrzehnten für das Allgemeinwohl eingesetzt haben. Sie waren aus der Bevölkerung vorgeschlagen und von einer Jury ausgewählt worden. Anschließend wurden die Preisträger und Gäste sie zu einem Essen in der Gaststätte eingeladen.
Bürgermeister Andreas Bartels hatte die Ehrenamtlichen und weitere Gäste begrüßt und die Bedeutung des Ehrenamts für die Gemeinde und die Allgemeinheit hervorgehoben. Diese Menschen und ihr Engagement seien unverzichtbar und, ein lebendiges Vereinsleben ohne Ehrenamt sei nicht vorstellbar.
Die Festrede – ein Märchen – hielt Dr. Heinrich Dickerhoff von der Katholischen Akademie Stapelfeld. Für den musikalischen Rahmen und ein festliches Ambiente sorgte das Jugendorchester des Musikvereins Garrel unter der Leitung von Simone Tieke.
Manfred Nienaber
war schon in jungen Jahren ehrenamtlich aktiv. Seit 1980 ist er Mitglied der Garreler Kolpingfamilie und seit 2006 ihr Vorsitzender. Er machte sich verdient um den „Tag der Treue“, um die Organisation des 104. Oldenburger Kolpingtags verbunden mit dem 16. Kolpingjugendtag in Garrel.
Fritz Macke und Otto von Höfen
haben sich in Varrelbusch und Falkenberg verdient gemacht um die Pflege der Anlagen im Schulweg, der Anlagen bei der Turnhalle, im Schulbereich und die Säuberung der Parkplätze. Bei Schnee machen sie den Schulweg frei.
August Nordenbrock
hat für die Garreler Schützengilde unter anderem als Verantwortlicher beim Europaschützenfest 2000 mitgewirkt. Seit 2009 ist er Präsident der Schützengilde. Er ist unter anderem Träger des Hohen Bruderschaftsordens, des St. Sebastianus Ehrenkreuz mit Schulterband und des großen Verdienstordens.
Herbert Backhaus
macht sich verdient um den Schützenverein Beverbruch Nikolausdorf. Er war lange Jahre Kassenwart im 1. Zug, Fahnenträger, Zugführer und Jugendschießwart.
Ludger Stallmann
ist seit 1980 Mitglied im Deutschen Roten Kreuz. und seit Jahrzehnten im Vorstand. Er leitet Seminare in Erster Hilfe sowie für Betriebshelfer und Führerscheinerwerber. Es folgte eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Rettungssanitäter. An der Planung und dem Bau der neuen Unterkunft an der Böseler Straße war er maßgeblich beteiligt.
Ludger Tapken
ist eine wesentliche Stütze des Vereinslebens im TTV Garrel-Beverbruch. Er leitet seit mehr als 25 Jahren die Jugendarbeit. 2003 übernahm er den Vorsitz. Die Zahl der an Punktspielen teilnehmenden Mannschaften wurde verdreifacht.
Manfred Tapken
ist seit 1982 im Ortsverschönerungsverein Hinterm Forde/Kammersand. Seit 1994 ist Vorsitzender. Er hat sich insbesondere um den Trimm-Dich-Pfad-Geh- und Wanderwege sowie um die Grillhütte und die neue Brücke über die Aue verdient gemacht. Seit mehr als zehn Jahren ist er als Bühnenbauer beim Kolping-Theater aktiv.
Alfons Nienaber
hat sich große Verdienste um den Kreislandvolkverband Cloppenburg erworben. Dort war er Ortsvorsitzender und vorher Vertreter der Bauerschaft Peterswald. Außerdem war er Mitglied im Ausschuss der Friesoyther Wasseracht.
Renate Middeke
ist seit 1977 Mitglied im Schützenverein Varrelbusch/Petersfeld/Resthausen/Falkenberg und Staatsforsten und Trägerin des Silbernen Verdienstkreuzes und des Hohen Bruderschaftsorden. Außerdem ist sei Übungsleiterin der Gymnastikgruppe Petersfeld und im Kegelverein aktiv.