GARREL - Seit Wochen proben die Mitglieder der Garreler Spälkoppel vom Gemeindejugendring wieder fleißig. In dieser Saison wollen sie die plattdeutsche Komödie „Liselotte“ von Jürgen Borcherdt aufführen. Premiere ist Freitag, 15. Februar, um 15 Uhr. Bei dieser Seniorenvorstellung wird auch Kaffee und Kuchen serviert. Eine weitere Aufführung mit Kaffee und Kuchen für jedermann beginnt Sonntag, 24. Februar, um 14.30 Uhr. Die weiteren Termine sind sonntags, 17./ 24. Februar sowie 2. März (jeweils um 19.30 Uhr) sowie sonnabends, 23. Februar und 1. März (jeweils um 20 Uhr). Alle Aufführungen finden im Schulzentrum Garrel statt.
Witzig und zugleich spannend geht es zu: Der verwitwete Bauer Möller (Alexander Looschen) hätte gern, dass seine burschikose Tochter Liselotte (Katrin Rolfes) endlich heiratet. Er hat nämlich keinen Sohn und will einen Erben in der Wiege sehen.
Seine Haushälterin Laura (Claudia Göken-Grotjan) bringt den Sohn ihrer Schwester Hans (Michael Berger) als Heiratskandidaten ins Spiel. Auch Hans’ Eltern Ammandus (Thomas Rolfes) und Amalie (Inge Deeken) sind fleißig mit dabei, ihren Sohn zu verkuppeln. Doch Hans denkt gar nicht daran, mit der wilden Lotte anzubandeln. Trotzdem will er sich den Hof einmal ansehen. Aber auch Liselotte will sich nicht so an den „Mann bringen lassen“ und verlässt wütend nach einem derben Streit den Hof. In einer Gastwirtschaft trifft sie zufällig hier auf Hans. Er ist vom Auftreten der wilden Lotte so angetan, dass er Lust bekommt, sie zu „zügeln“. Mit von der Partie sind auch Jens-Peter Voßmann (Gastwirt Jochen) und Bettina Tebben (Stine, Magd von Bauer Möller).
Die Regie führt in alt bekannter Manier Inge Deeken. Sein Debüt als Laienschauspieler gibt Michael Berger. Souffleuse ist Hanna Berger, für die Technik sorgt Sascha Högemann. Für den Bühnenbau sind Sascha Högemann, Josef Högemann, Jens-Peter Voßmann, Georg Behrens, Andreas Timmermann, Hermann Bruns, Ludger Thoben und Christof Busse verantwortlich. Das Bühnenbild ist von Heinrich Cloppenburg. Heike Kemper und Brigitte Kemper machen „Maske“.
