GARREL - garrel/hev Die Garreler Heimatfreunde haben jetzt eine Tagesfahrt nach Bremerhaven unternommen. Dort besuchten sie den Fischereihafen, die Container-Terminals der Lloyd-Werft und das Deutsche Auswandererhaus.

Zunächst ließen sich dieGarreler durch das „Schaufenster Fischereihafen“ führen, das aus einer alten Packhalle und einem Teil des Fischereihafens entstanden ist. Hier konnten nicht nur das reichhaltige Angebot an diversen in- und ausländischen Fischen bestaunt, sondern auch leckere Kostproben entlang der Schlemmermeile genommen werden. Außerdem konnten sich die Besucher umfassend über die Verarbeitung und das Räuchern von Fischen sowie den regen Handel mit dem beliebten Nahrungsmittel informieren.

Von der Entwicklung des Überseehafens zeigten sich die Garreler sehr beeindruckt. Bremerhavens Container-Terminal „Wilhelm Kaisen“ besitzt mit 4900 Metern nicht nur die längste Seekaje der Welt, sondern ist auch in Sachen Sicherheit und Schnelligkeit weltweit ganz vorn. Die größten Container-Spezialschiffe mit gut 350 Metern Länge können hier bis zu 8000 Standardcontainer an Bord nehmen oder mit riesigen Brücken löschen. Auf dem Auto-Terminal der Bremer Lagerhaus-Gesellschaft werden in jedem Jahr weit über 1,4 Millionen Autos umgeschlagen.

Ein wichtiges Ziel war für die Mitglieder des Garreler Heimatvereins das Auswandererhaus, das gerade zum „Europäischen Museum des Jahres 2007“ gewählt worden ist. Hier konnten sich die Besucher auf die Spuren von Auswanderern begeben und mitverfolgen, mit welchen Schwierigkeiten die Menschen zu kämpfen hatten und welche Schicksale sie in der Neuen Welt erwarteten. Interessant war es auch, am Computer Recherchen nach ausgewanderten Vorfahren anzustellen.

Mehr Informationen unter www.heimatverein-garrel.de