Bardenfleth - „Wellness“ – diesen arg strapazierten Begriff für körperliches seelisches und geistiges Wohlbefinden hat die Werbung als Qualitätsmerkmal für sich entdeckt. Da liegt es nahe, dass passend zum Life-Style manchmal auch ein ganz normaler kleiner oder großer Garten zum Wellness-Garten mutiert. Eigentlich ist ein Garten ja schon per se eine Oase des Wohlbefindens – aber man kann ja immer noch etwas besser machen, damit Entspannung und Erholung im Vordergrund steht.

Wie das funktioniert, verriet die Mitarbeiterin der Niedersächsischen Gartenakademie, Erika Brunken, den Moorriemer Landfrauen im Landcafé. „Ob wir uns ausruhen oder bewegen wollen, ob wir Natur erleben oder in der Erde wühlen wollen, ein Garten ist immer ein Stück Lebensqualität“, weiß die Ros-truper Fachfrau.

Ruheplätze, Wind- und Sichtschutz sind wichtige Voraussetzungen für das Wohlbefinden, Zäune, Mauern, Rankgitter oder Hecken vermitteln Geborgenheit und dämpfen Geräusche.

Ein großer Garten ist ideal für verschiedene Gartenräume: vor Gehölzen leuchten Staudenrabatten in allen Farben, es gibt Raum für Teiche, eine Bauerngartenecke lädt zum Ernten, im Gewächshaus reifen die Tomaten und Gurken, Buchsbaum gesäumte Rondelle umrahmen im Stil alter Barockgärten Hochstammrosen und niedrige Stauden.

„Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in den Garten“, betont Brunken.