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Spielplatzfest Geburtstag in „Bretterhausen“

Atto Ide

Middelsfähr - „Hier ist immer was los und heute ganz besonders“, freut sich Heinz Folkerts, Vorsitzender des Vereins Aktivspielplatz Middelsfähr/Roffhausen: „Ganze Generationen sind hier groß geworden in den letzten 40 Jahren. Und der Spielplatz am Pappelweg in Middelsfähr ist eine Institution, die aus dem Ort nicht wegzudenken ist.“ Und das feierten die Roffhausener und Middelsfährer und etliche Gäste mit einem Sommerfest der Extraklasse.

Die alte „Nissenhütte“ auf dem Gelände ist zur Cafeteria geworden, die Feuerwehr zeigt eines ihrer Fahrzeuge und neben den Spielgeräten wie Seilbahn, Rutschen und Klettergeräten gibt’s heute eine Hüpfburg, Dosenwerfen, Schminken und Ponyreiten mit Onkel Albert, so dass für Jung und Alt einiges geboten ist.

Jeden Tag ein Angebot

„Wie sehr dieser Spielplatz hier im Ort verwurzelt ist, zeigt unser Verein. Etwa 300 Familien sind bei uns Mitglied. Teilweise sind das heute schon die Großeltern. Und sie tragen mit ihrem Beitrag dazu bei, dass wir hier jeden Tag ein Angebot machen können, auch die Stadt Schortens unterstützt uns. So haben wir in Bernd Engler und Jasmin Glaser zwei Kräfte, die immer für die Kinder da sind und vieles organisieren“, beschreibt Heinz Folkerts die Arbeit. Und über das normale Spielen hinaus werden hier Seifenkisten gebaut, Fahrräder repariert, Laternenumzüge, Faschingsfeiern und Fahrten organisiert.

Und mitten drin freuen sich zwei der „Väter des Spielplatzes“ über die Aktivitäten: Altbürgermeister Peter Torkler und Michael Fischer, der 23 Jahre lang erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft Aktivspielplatz war, gehören zu der handvoll Leuten, die 1976 diesen Platz geschaffen haben.

Hütten selbst gebaut

„Bretterhausen hieß das damals, weil wir aus Holzresten selbst Hütten gebaut haben“, erinnert sich Torkler. „Es gab ja in Roffhausen nichts für Kinder.“ Über eine Stiftung sei er auf das Konzept der Aktivspielplätze aufmerksam geworden. Inzwischen gebe es leider nur noch wenige dieser Spielplätze. „Umso mehr freut es mich, dass dieser nach wie vor so gut angenommen wird.“ Fischer erinnert daran, dass es für die Initiative seinerzeit sogar einen ersten Preis des Sozialministeriums gab.

Geöffnet ist der Spielplatz in den Sommermonaten von 15 bis etwa 18.30 Uhr.

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