GEHLENBERG - Einen unerwartet hohen Ansturm verzeichnete der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup am vergangenen Wochenende zum Deutschen Mühlentag im Backhaus bei der Gehlenberger Mühle. Bereits zur Eröffnung am Vormittag waren zahlreiche Gäste gekommen, darunter auch auswärtige Fahrradgruppen.
Bereits am Sonntag hatte das Team um Maria Hilling und Thea Kramer mehr als 100 Brote in dem alten Backofen gebacken. Schnell waren die Laibe vergriffen. Viele Besucher nutzten zudem die Gelegenheit zum Frühstück bei der Mühle.
In gemütlicher Runde mit den Familien und Freunden ließen sie sich das ofenfrische Brot, Kaffee, Tee und andere Köstlichkeiten schmecken. Natürlich fehlte auch die Schwarzbrottorte nicht – eine Spezialität des Heimatvereines. Die Kinder hatten Platz zum Laufen und Spielen und am Nachmittag gab es bei Kaffee und frischem Butterkuchen, natürlich wieder aus dem Backofen. Musikalische Unterhaltung gab es durch die Lumus.
Der Vereinsvorsitzende Wilhelm Olliges zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Er informierte über die lange Geschichte der Mühle und präsentierte das gerade in Eigenleistung renovierte Backhaus, mit dem ausgebauten Dachgeschoss, wo ein kleines Museum eingerichtet werden soll. Mit einer 60 Jahre alten Strickmaschine sowie dem Handwerkszeug eines Schusters ist bereits ein Anfang gemacht.
