GEHLENBERG - Einen riesigen Applaus und ganz viel Lob bekamen die 55 Kinder in der Pfarrkirche St. Prosper für die Aufführung des Krippenspiels. Es wurde die Weihnachtsgeschichte in einer Bearbeitung von Carl Orff aufgeführt, teilweise auch in eigener Bearbeitung von Bärbel und Andrea Schrand.

Schauspieler, ein Chor, eine Flötengruppe, Gitarrenspieler (Elke Bruns und Helena Schrand) sowie mehrere Solisten (Annkathrin Holtmann, Marc Sandmann und Benjamin Schrand) wirkten mit bei dieser schönen Darstellung der Geschehnisse um Jesu Geburt.

Der Kinderliturgiekreis, Gemeindereferentin Ingrid Hermes und Organistin Andrea Schrand hatten gemeinsam mit den Kindern mehrere Wochen geprobt und ließen mit der Aufführung die Kirchenbesucher teilhaben an der Weihnachtsfreude, die bei den Kindern deutlich spürbar war.

Ein Sprecher führte durch die Szenen, in der alle Kinder eine Aufgabe hatten. Eine Flötengruppe unter der Leitung von Helga Robbers spielte das Eröffnungslied. Die Hirten auf dem Felde haben ihre Schafe im Stall und sehen den Glanz eines hellen Sterns. Währenddessen ziehen die Engel mit Kerzen durch die Kirche und verkünden die frohe Botschaft: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude. Heute wurde der Heiland geboren, Gott hat ihn geschickt, euch alle zu retten. Zum Zeichen dafür werdet ihr ein Kind finden. Es liegt in Windeln gewickelt – in einer Krippe im Stall.“ Der Chor singt dazu das „Gloria“. Die Hirten folgen dem Stern, der ihnen den Weg nach Bethlehem weist. Dort finden sie Maria (Lea Schade) und Josef (Katrin Hanenkamp), die dem Kind in der Krippe ein Wiegenlied singen. Alles war genauso, wie es ihnen der Engel gesagt hatte.

Die Kinder in der Kirche erlebten wie es damals, vor mehr als zweitausend Jahren Weihnachten geworden ist. Das Strahlen in den Augen der Mitwirkenden zeigte, wie viel Freude sie an der Aufführung hatten, ebenso aber die Besucher, die sich einig darin waren, dass dies ein sehr gelungenes Krippenspiel war, mit Beteiligung so vieler Kinder.