GEHLENBERG - Eine harmonische Generalversammlung hatte der Männergesangverein „Fidelitas“ Gehlenberg in der Gaststätte Reiners. 30 Aktive begrüßte der Vorsitzende Hans-Werner Kassens im Vereinslokal. Zu Beginn wurde verstorbener Mitglieder gedacht, bevor Chorleiter Karl Wekenborg zwei Sängersprüche anstimmte.

Kassens erinnerte in seinem Rückblick an 29 Auftritte bei kirchlichen und weltlichen Anlässen. Besonders erwähnenswert seien die Teilnahme am Bundessängerfest in Gehlenberg, Ausrichter war der Singkreis, eine Zweitagesfahrt nach Hamburg, die Goldene Hochzeit des Ehepaares Wekenborg sowie die Gestaltung der Gottesdienste zu Ostern und Weihnachten. Auch das Adventskonzert 2007 war vom MGV organisiert worden.

Chorleiter Wekenborg ermahnte die Sänger wieder einmal zur regelmäßigen Teilnahme an den Übungsabenden. Nur bei geschlossener Anwesenheit aller Sänger, besonders vor Auftritten, könne auch eine ansprechende Leistung geboten werden. Er verwies auch auf anstehende Auftritte der Sänger beim Bundessängerfest 2008 in Thüle (1. Juni) sowie bei einer goldenen und einer silbernen Hochzeit (beide im Mai).

Der Kassenbericht von Kassenwart Willi Lampen war diesmal nicht besonders erfreulich. Die Ausgaben überstiegen die Einnahmen erheblich, sodass man sich im neuen Jahr jede Ausgabe genau überlegen muss. Die Kassenprüfer bescheinigten dem Kassenführer jedenfalls eine korrekte Kassenführung und beantragten für den gesamten Vorstand Entlastung.

Der gesamte Vorstand wurde anschließend von den Sängern in seinen Ämtern bestätigt. So wird der Verein nach wie vor so geleitet: Hans-Werner Kassens (Vorsitzender), Helmut Breyer (2. Vorsitzender), Werner Rühländer (Schriftführer) und Willi Lampen (Kassenwart). Chorleiter bleibt Karl Wekenborg. Als neue Kassenprüfer wurden Hermann Berssen und Josef Hinrichs gewählt. Für das kommende Jahr ist eine Eintagesfahrt vorgesehen.

Einen erfreulichen Ausklang nahm die Versammlung für den 77-jährigen Sänger Hermann Voss aus Neuvrees, der über 55 Jahre lang im MGV „Fidelitas“ Gehlenberg als Sänger aktiv war. Aus gesundheitlichen Gründen musste er das Singen aufgeben und wurde unter dem Beifall der Sänger zum „Ehrensänger“ ernannt. Nach diesem erfreulichen Abschluss wurde die Versammlung mit einem deftigen Kohlessen fortgesetzt und nach ausgiebigen Gesprächen bei einem guten Tropfen beendet.