Kayhausen - Pflanzen und Dekorationen für den Garten, Kräuter, Schmuck, Liköre, aber auch altes Handwerk wie Korbflechten und Seileherstellen sowie frisch geräucherten Fisch und im Steinofen gebackenes Brot konnten die Besucher am Sonntag beim Bauern- und Hobbymarkt finden. Zahlreiche Menschen kamen zum Dorfgemeinschaftshaus Kayhausen und sahen sich um.
Bereits zum neunten Mal hatte der Heimat- und Ortsbürgerverein (HOBV) Kayhausen zum Markt eingeladen. 43 Aussteller aus Bad Zwischenahn, der näheren und weiteren Umgebung präsentierten ein vielfältiges Angebot. Besonders Pflanzen waren gefragt. Aber auch Gartenskulpturen, Steine, Tücher und Modeschmuck fanden Beachtung. Dazu informierten Imker über ihre Arbeit.
Der erste Vorsitzende des HOBV Kayhausen, Fred Kruse, zeigte sich sehr zufrieden. Das Wetter spielte mit. „In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass die Veranstaltung gut angenommen wurde“, bemerkte Kruse. „Unser Bauern- und Hobbymarkt ist klein, übersichtlich und gemütlich.“
Diese Ansicht vertrat auch Sven Hillen, der mit seiner Frau den Markt besuchte. „Es ist ein schönes Ambiente hier.“ Spontan machten Eheleute aus Hatten, die zum Park der Gärten wollten, Station. Ein Oldenburger war von einem Strandkorb so angetan, dass er ihn erwarb.
Zum vierten Mal beteiligte sich Fritz Ehlers mit seinen Gartenskulpturen. „Das Interesse ist sehr gut, wobei die Leute weniger die großen Skulpturen kaufen. Sie fragen eher nach Visitenkarten, um sich mit mir später in Verbindung zu setzen“, erklärte er. Seit sechs Jahren ist Heiner Pleis dabei. Damals war gefragt worden, ob er mit Waren aus seinem Laden den Platz füllen könne. Heute ist die Nachfrage seitens der Händler und Aussteller so groß, dass der HOBV langsam an seine Grenzen kommt. „Die Zahl der Aussteller nimmt jährlich zu, die Zahl der Besucher ebenfalls. Es macht Spaß, wie locker und ungezwungen hier alles ist“, so Pleis.
Als Standgebühr musste eine Torte bzw. ein Kuchen abgegeben werden. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Kaffee, Tee und Kuchen kommen der Vereinsarbeit zugute. Ein Teil wird aber auch an Vereine und Institutionen gespendet. Dieses Mal wird das Ronald-McDonald-Haus in Oldenburg profitieren.
