Holle - Musik führt Menschen zusammen. Auch junge und ältere Sänger oder Musiker. Beweis dafür war am Sonntagnachmittag das gemeinsame Familienkonzert in der St. Dionysiuskirche in Holle mit den Kinderchören unter der Leitung von Freia Lankenau sowie dem traditionsreichen Wüstinger Posaunenchor, den Chorleiter Martin Brink vorstellte.

Während die jüngste Sängerin im Spatzenchor ganze vier Jahre alt war, hatte der älteste Bläser ein stolzes Alter von 86 Jahren. Hinter dem Konzert verbarg sich ein musikalisches, generationsübergreifendes Angebot.

Das Motto des Konzertes hatte die Kirchengemeinde Holle-Wüsting unter den Titel „Herbstliche Töne in Holle“ gestellt. Ein Programm, das viele Freunde kirchlicher Musik aber auch volkstümlichen Liedgutes in die Kirche lockte.

Posaunenchorleiter Martin Brink hielt es eingangs mit dem Psalm 150. Dahinter verbirgt sich „Das große Halleluja“ in dem direkt auch die Rede von der Musik ist. „Lobet den Herren, … Lobet ihn mit Posaunen..“ heißt es darin. „Für uns Posaunenbläser ist dies die Basis für unsere Auftritte und Musik“, erklärte Brink dazu.

Kinderchorleiterin Freia Lankenau erklärte hingegen, wie sich die Chöre mit den Jüngsten in der Kirchengemeinde heute zahlenmäßig zusammensetzen. „Wüsting wächst, aber die Zahlen in unseren Chören steigen deshalb nicht wieder an“, bedauerte die Chorleiterin. Früher seien bis zu 70 Kinder in den Chören gewesen. „Heute hat der Kinderchor gerade 14 Mitglieder. Die Kirchenmäuse elf Sängerinnen“, betonte Lankenau.

Auch wenn die Anzahl der jungen Sängerinnen – Jungs sind eher die Ausnahme – sich am unteren Rand bewegen, blieb der Aufritt in der St. Dionysiuskirche in Holle viel beklatscht und beachtet. „Musik verbindet die Generationen. Das ist ein Schwerpunkt der Arbeit in der Kirchengemeinde Holle-Wüsting“, lautete dann auch die Botschaft der Chorleiter.

Eingebunden war auch die Gemeinde, die das bunte Programm mit Herbstliedern, Spaßliedern, christlichen Kinderliedern sowie Abendliedern und Balladen wie auch Chorälen genossen.

Am Ende wurde für eine Spende zugunsten der musikalischen Arbeit der Chöre gebeten. Der Eintritt war frei.