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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Geraubte Gemälde wieder zurück in Brandenburg

22.01.2015

Potsdam Die Gemälde zeigen den Salon einer Kaiserin oder biblische Szenen: 70 Jahre nach Kriegsende sind vier wertvolle Werke wieder im Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. „Jedes kann eine eigene Geschichte erzählen, zum Teil war die Rückkehr ein regelrechter Krimi“, sagte der Generaldirektor der Stiftung, Hartmut Dorgerloh, am Mittwoch im Neuen Palais.

Die vier Bilder stammen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Es handelt es sich unter anderem um „Die drei Marien am Grabe Christi“ von Campi (1523-1587) oder „Madonna mit Johannisknaben“ von einem Tizian Nachfolger (nach 1631). Der materielle Wert sei nicht zu beziffern, sagte Dorgerloh. „Als Teil des Inventars der Schlösser sind sie unersetzlich“, sagte er. „Entweder haben wir sie umsonst bekommen, oder über Geld wird nicht geredet“, sagte er zu möglichen Zahlungen in Zusammenhang mit der Rückgabe.

Eines der Gemälde befand sich zuletzt im litauischen Nationalmuseum in Vilnius. In einem längeren Verfahren wurde es der Bundesrepublik zugesprochen. Es sei ein Präzedenzfall gewesen, sagte der Botschafter Litauens, Deividas Matulionis. Damit werde ein Zeichen gesetzt, wie diese sensiblen Themen gelöst werden könnten.

An der Rückgabe der anderen Werke waren der niederländische Kunstdetektiv Ben Zuidema und die beiden Auktionshäuser Sotheby“s New York und Ketterer Kunst beteiligt. Sie erkannten die Herkunft und vermittelten dann die Übergabe aus Privatbesitz an die Stiftung.

Ab Donnerstag sind die Gemälde zunächst bis Ende März im Neuen Palais zu besichtigen. Nach der Restaurierung gehen sie in ihre neuen Häuser, unter anderem nach Schloss Caputh oder in die Bildergalerie von Schloss Sanssouci.

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