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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Geschichte einer öffentlichen Frau

25.02.2014

Wien Erika Pluhar beherrscht ihre Rollen bis heute: Sie war Schönheitsideal vieler Männer und zugleich Vorbild der Frauenbewegung, sie hat sich als Schauspielerin ebenso einen Namen gemacht wie als Sängerin, sie schreibt Bücher und bewegt durch ihre Lebens- und Liebesgeschichte.

„Die öffentliche Frau“, der Titel ihres aktuellen Buch, beschreibt die Vita der Österreicherin wohl am besten. Am 28. Februar wird die Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin 75 Jahre alt. An Ruhestand denkt sie nicht.

„Ich lebe zwischen den Träumen und zwischen den Erfindungen“, sagte Erika Pluhar in ihrem Haus in Wien am Rande von Dreharbeiten. Zu ihrem Geburtstag steht die Österreicherin letztmals vor der Kamera. Für einen 90 Minuten-Dokumentarfilm blickt sie auf ihr Leben zurück. Der Film soll am 4. März (22.45 Uhr) in der ARD laufen.

„Der Spagat von einer Femme fatale zu einer Emanze, das ist mir in einem einzigen Frauenleben gelungen“, sagte sie augenzwinkernd. Die in Wien geborene Pluhar ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Österreichs. Sie war 40 Jahre festes Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters, spielte zudem häufig auf anderen Bühnen und in Filmen. Vor 15 Jahren, als sie 60 Jahre alt wurde, nahm sie Abschied vom Burgtheater. Zuvor hatte sie sich mit dem damaligen Intendanten Claus Peymann überworfen.

Der große Durchbruch beim Publikum gelang ihr 1968 mit der Hauptrolle in Helmut Käutners Verfilmung des Romans „Bel ami“ von Guy de Maupassant. Zudem startete sie in den 1970er Jahren eine Karriere als Chansonsängerin. In der Öffentlichkeit stand sie auch aus anderen Gründen. Der Tod ihrer Tochter Anna 1999 sowie der Suizid ihres Lebensgefährten Peter Vogel („Kottan ermittelt“) 1978 interessierten Medien und Publikum.

Und auch ihre zwei Ehen machten Schlagzeilen: Ihr erster Ehemann Udo Proksch war in Österreich eine Skandalfigur. 1992 wurde er wegen sechsfachen Mordes verurteilt. Zweiter Ehemann war der Künstler André Heller. „Keine sehr gelungene Ehe“, sagt Pluhar heute über Heller.

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