Augustfehn - An diesem Freitag, 13. März, soll Geschichte nicht geschrieben, sondern erzählt werden. Der Freizeit- und Kulturkreis Bokel-Augustfehn lädt alle Interessierten für 19.30 Uhr in die Bürgerschule Augustfehn zum „Fehntalk“ ein.

Diese Diskussionsrunde bildet den Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe, in der Bürger aus der Gemeinde und den Nachbarkommunen Geschichten von früher erzählen. So sollen den Besuchern kulturhistorische Überlieferungen nähergebracht werden.

Der erste „Fehntalk“ ist dem Thema „grenzübergreifender Schmuggel zwischen Oldenburg und Ostfriesland zur Zeit der Kontinentalsperre“ gewidmet. Eingeladen wurden Gerhard Bürjes aus Detern, ein Heimatforscher. Mit dabei ist außerdem Werner Orth, der die Geschichte seiner Familie, die Augustfehn mitbegründet hat, erzählen will. Heino Boyken weiß aus den Tagebüchern seiner Vorfahren und durch eigene Geschichtskenntnisse ebenfalls einiges zu dem Thema beizutragen. Als „Talkmaster“ hat sich Charly Weber zur Verfügung gestellt.

Zunächst werden die Männer auf dem Podium etwas von ihrem Wissen zum Schmuggel und zur damaligen Zeit preisgeben. Die Besucher dürfen später Fragen stellen. Und nicht nur das. Sie dürfen auch selber Interessantes von früher erzählen.