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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Ausstellung In Der Kunsthalle Bremen: Max Liebermanns sportliche Kunst neu inszeniert

14.07.2016

Bremen Im Jahr von Fußball-Europameisterschaft und Olympischen Spielen zeigt die Kunsthalle Bremen ab 22. Oktober die Sonderausstellung „Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport“. Sie soll den Blick des Malers auf Bewegung und Sport verdeutlichen und zugleich die Geschichten vom Reiten, Tennis und Polo in der Kunst erzählen, wie die Kunsthalle jetzt ankündigt.

Präsentiert werden bis zum 26. Februar 2017 rund 140 Werke, darunter auch solche von Edgar Degas, Edouard Manet und Henri Toulouse-Lautrec. Sie sollen Liebermanns Inspiration durch die französische Malerei verdeutlichen.

Motive an der Nordsee

Gezeigt werden neben Gemälden auch Skulpturen und Arbeiten auf Papier. Sie stammen aus internationalen Museen und Privatsammlungen etwa in Jerusalem, Washington, Paris und Zürich. Die Schau entsteht in Kooperation mit der Liebermann-Villa am Berliner Wannsee. Dort soll es auch eine kleinere Ausführung im Anschluss an die Bremer Schau geben. Im Hirmer Verlag erscheint ein Katalog, der beide Ausstellungen berücksichtigt.

Max Liebermanns (1847– 1935) Interesse habe zunächst Sommermotiven an der Nordsee gegolten, darunter Badende und Reiter, so die Ausstellungsmacher. Später seien dann moderne Sportarten wie Polo, Pferderennen und auch Tennis hinzugekommen. Liebermanns Darstellungen seien in dem Bereich „ohnegleichen“.

Erst nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) seien die Sport-Motive bei ihm in den Hintergrund gerückt. Stattdessen hätten sich junge Maler wie George Grosz, Renee Sintenis und Rudolf Großmann vor allem Massensportarten wie Fußball oder Boxen zugewandt.

Training der Macher

Schirmherr der Bremer Ausstellung ist der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann: „Sport und Kunst sind seit jeher eng miteinander verbunden. Von 1912 bis 1948 war Kunst sogar Teil des Olympischen Wettbewerbsprogramms.“

Die Bremer Kunsthalle bildet eigens für die Ausstellung ein „Team-Liebermann“. Es trainiert bereits für die Ausstellung und nimmt zur Vorbereitung an Laufveranstaltungen teil. Teamkapitän ist die stellvertretende Direktorin und Kuratorin der Ausstellung, Dr. Dorothee Hansen. Als leidenschaftliche Tennisspielerin hatte sie die Idee zur Ausstellung.

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