Oldenburg - Zu zwei besonderen Konzerten wird für den 29. Januar und 29. April zu Piano Rosenkranz eingeladen. Im „pianoforteSalon“, dem neu geschaffenen Konzertraum an der Mottenstraße, spielt Prof. Kurt Seibert „Beethovens Klaviersonaten“. Zum Auftakt der beiden Gesprächskonzerte sind am Freitag, 29. Januar, ab 19.30 Uhr „Die große Sonate für das Hammerklavier“ (B-Dur op. 106) sowie die Sonate f-Moll op. 2/1 und die Sonate C-Dur op. 2/3 zu hören.

Am Freitag, 29. April, spielt Seibert im „pianoforteSalon“ weitere Klaviersonaten Beethovens, wieder ab 19.30 Uhr. Auf dem Programm stehen dann Drei Sonaten op. 10 (c-Moll, F-Dur, D-Dur) sowie die Sonate f-Moll op. 57 „Apassionata“.

Karten kosten 25 Euro, ermäßigt 15 Euro. Reservierungen sind erbeten unter Tel. 13948 oder schriftlich unter „Kurt Seibert“, Piano Rosenkranz, Mottenstraße 8-10, 26122 Oldenburg.

Kurt Seibert, geboren 1944 in Lodz, ist emeritierter Professor für Klavier und Kammermusik an der Hochschule für Künste Bremen. Er erhielt seine umfassende Ausbildung als Pianist und Kammermusiker bei Conrad Hansen, Hans Leygraf und dem von Maurice Ravel und Claude Debussy geförderten und mit Feruccio Busoni befreundeten Komponisten Philipp Jarnach.

Seibert studierte Musiktheorie mit Wilhelm Maler und schloss sein Studium mit dem Konzertexamen und Max Regers Klavierkonzert in Hannover ab, das er unter anderem auch 2007 mit dem Korean Symphony Orchestra im Art Center in Seoul als koreanische Erstaufführung spielte.

Seibert kann auf viele Preise und Auszeichnungen verweisen. In den vergangenen Jahren erhielt er den bayerischen Nordgaupreis und die Max-Reger-Medaille und – zusammen mit dem von ihm gegründeten Festival „Weidener Max Reger-Tage“ – den von der Bayerischen Akademie der schönen Künste verliehenen Fritz-Baur-Preis. Er konzertiert in Deutschland, Tschechien, Polen, Schweden, Spanien, Südamerika, China, Japan und Korea.

Der Musiker fühlt sich der großen, deutschen Interpretationstradition verbunden. Schwerpunkte seiner Konzertprogramme bilden Werke von J.S. Bach, Mozart, Beethoven, Schumann, Brahms, Reger und Hindemith.