Oldenburg - Schon zum zweiten Mal gastiert der Pianist Kurt Seibert zu einem Gesprächskonzert im „Salon Oldenburger Klangkultur“ bei Piano Rosenkranz (Mottenstraße 8/9). Er wird dort an diesem Freitag, 29. April, ab 19.30 Uhr die im Januar begonnene Beethoven-Reihe fortsetzen.
„Letztes Mal hat mir das großen Spaß gemacht“, sagt er rückblickend und hat für dieses Mal wieder ein Programm zusammengestellt, das in diesem sehr persönlichen Rahmen gut zur Geltung kommen wird. Hatte er für Januar zwei der frühen Beethoven-Sonaten und die monumentale „Große Sonate für das Hammerklavier“ ausgewählt, wird er in dieser zweiten Auflage vier von Ludwig van Beethovens berühmtesten Sonaten auswählen, die alle seiner frühen und mittleren Schaffensperiode zuzuordnen sind: die Sonate As-Dur mit dem Trauermarsch, die „Mondscheinsonate“ cis-Moll op. 27 und die „Pastoralsonate“ D-Dur op. 28. Sie zeigt – wie auch die berühmte Pastoralsymphonie – einen naturliebenden und naturverbundenen Beethoven. Geboten wird auch noch die Sonate „Apassionata“ f-Moll op.57.
Für den Pianisten Kurt Seibert zählt die „Apassionata“, obwohl sie laut seiner Einschätzung zurzeit immer weiniger im Konzertleben zu hören ist, zu den Werken, die für den Mythos Beethoven stehen. Seibert ist emeritierter Professor für Klavier und Kammermusik an der Hochschule für Künste in Bremen. In der Hansestadt ist er derzeit mit den Konzertvorbereitungen zum 100. Todestag des bekannten Komponisten Max Reger (19. März 1873 - 11. Mai 1916) beschäftigt. Im Sendesaal in Bremen (Vahr) wird Regers Musik am 11. und 12. Mai zu hören sein.
Eintrittskarten für das Oldenburger Gesprächskonzert (25 Euro, ermäßigt 15 Euro) bei Piano Rosenkranz und unter Tel. 1 39 48.
