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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Glamouröser Starkult auf rotem Teppich

18.09.2006

PARIS /CANNES PARIS/CANNES - Italienische Regie-Legenden wie Federico Fellini und Luchino Visconti wurden an der berühmten Strandpromenade Croisette gefeiert und Schönheiten wie Liz Taylor, Brigitte Bardot, Sophia Loren und Claudia Cardinale begeistert empfangen. Als am 20. September 1946 das erste internationale Filmfestival in Cannes startete, ahnte niemand, dass aus der damals als Alternative zum faschistisch beeinflussten Filmfestival in Venedig gegründeten Filmschau eines der größten Kinospektakel der Welt werden würde.

Hollywood-Größen wie Robert Mitchell, Jack Nicholson und Kirk Douglas, aber auch Paparazzi-Skandale und Tumulte während der Studentenunruhen 1968 trugen zum Mythos Cannes bei. In diesem Jahr feiert das Festival sein 60-jähriges Bestehen.

Knapp zehn Jahre sollte es dauern, bevor das Festival, das eigentlich schon sieben Jahre zuvor Premiere feiern sollte, zu einem Muss der internationalen Kinowelt wurde. 1948 und 1950 fiel es zunächst wegen finanzieller Schwierigkeiten aus. Die erste Goldene Palme wurde erst 1955 vergeben. Die Auszeichnung gilt heute als einer der begehrtesten Kinopreise. Von 1951 an fand der zweiwöchige Kinomarathon schließlich nicht mehr im September, sondern im April statt. Alljährlich berichten inzwischen rund 3000 Journalisten aus 70 Ländern über das Großereignis.

Schon Anfang der 50er- Jahre füllte Cannes die Schlagzeilen. Stars wie Robert Mitchum oder die Taylor verwandelten die Croisette in einen Boulevard der Hollywood-Größen. Diese Pionierjahre sollten erst der Auftakt zum glamourösen südfranzösischen Starkult auf dem roten Teppich sein. 1969 nahmen Jack Nicholson, Dennis Hopper und Peter Fonda für den Kultfilm „Easy Rider“ den Preis für das beste Erstlingswerk in Empfang. Filmregisseur Robert Altman konnte sich 1970 mit seiner Antikriegs-Satire „M.A.S.H.“ die Goldene Palme sichern. Mit Werner Herzog wurde 1975 erstmals ein deutscher Filmemacher mit einem Hauptpreis bedacht, dem Jury-Spezialpreis für „Jeder für sich und Gott gegen alle“. Die nächsten Jahrzehnte gehörten wieder den großen, spektakulären Auftritten.

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