Einen Euro und viel Glück – das sollten die Besucher des Edeka-Centers in Hude am Montag mitbringen. Der Förderverein der Förderschule Vielstedter Straße in Hude hatte im Eingangsbereich ein Glücksrad aufgebaut und verloste auf diese Weise Gewinne an die Passanten. Daneben hatten die Schülerfirma „Fix und Fertig“ und zwei Schulklassen einen Stand aufgebaut und boten ihre Basteleien oder Eingemachtes an. Auf diese Weise kamen insgesamt 440 Euro zusammen. Mit diesem Geld will der Förderverein Projekte unterstützen, die der Schulträger nicht oder zumindest nicht allein finanziert. Bei dieser Aktion geht es ganz konkret um den Besuch kultureller Veranstaltungen, wie zum Beispiel Museum, Theater oder Kino. Besonders gerne würden sich die Kinder einmal ein Musical ansehen, erklärt Regina Gutzke, Lehrerin und Schriftführerin des Fördervereins. „Viele unserer Schüler stammen aus sozial schwachen Familien, da ist so eine finanzielle Hilfe oft dringend notwendig.“
Knusperhäuschen
Kein Sirenenton, sondern Weihnachtmusik drang am Sonnabend aus dem Huder Feuerwehrhaus: Die Feuerwehrfrauen Julia Henning, Stephanie Meyer, Nicole Suhr und Tanja Konegen-Peters hatten ihren eigenen Nachwuchs und die Kinder ihrer Kameraden zum Plätzchenbacken eingeladen. 16 Kinder verbrachten den Vormittag damit, Teig auszustechen, Plätzchen zu dekorieren und natürlich zu naschen. 20 Bleche voller Weihnachtskekse entstanden auf diese Weise. Außerdem gestaltete jedes Kind ein Knusperhäuschen nach eigenen Wünschen – aus Lebkuchenteig, Spekulatius, Baisermasse und jeder Menge Puderzucker.
Weihnachtsfrau
Blickfang am Eingang des Huder DRK-Seniorenzentrums: Aus zwei Strohballen, die schon als Dekoration beim Sommerfest Verwendung gefunden hatten, gestalteten Nachwuchskräfte aus den Bereichen Hauswirtschaft und Altenpflege eine überdimensionale „Weihnachtsfrau“. Die Strohballen wurden mit weißer Folie verkleidet, als Kopfbedeckung für die Figur nähten Marie-Theres Reinke, Auszubildende im dritten Lehrjahr in der Hauswirtschaft, und Praktikantin Inga Niemeyer eine drei Meter lange Zipfelmütze. Unterstützt wurden sie von Jan Janzen, Praktikant in der Altenpflege, und Nicole Punschke, die sich im Haus um die soziale und kulturelle Betreuung der Bewohner kümmert. „Unsere Weihnachtsfrau findet großen Anklang“, freute sich Punschke.
