KULTUR Goldener Bär geht erstmals nach Rumänien
Zahlreiche silberne und ein goldener Bär wurden am Sonnabend auf der Berlinale verteilt.
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Moderatorin Anke Engelke und Festival-Direktor Dieter Kosslick während der Preisverleihung auf dem 63. Internationalen Filmfest Berlin.
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Gewinner des Hauptpreises der Berlinale wurde am Calin Peter Netzers Drama „Die Stellung des Kindes“ („Pozitia Copilului“). Der 1975 im rumänischen Petrosani geborene und in Deutschland aufgewachsene Netzer erzählt in seinem Film von einer schwierigen Mutter-Sohn-Beziehung.
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Regisseur Calin Peter Netzer (mitte) hält den Goldenen Bären für seinen Film „Die Stellung des Kindes“ („Pozitia Copilului“).
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Als bester Schauspieler erhielt der Roma Nazif Mujic aus Bosnien-Herzegowina für „An Episode in the Life of an Iron Picker“ („Epizoda u zivotu beraca zeljeza“) einen Silbernen Bären.
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Mit einem Silbernen Bären als beste Schauspielerin wurde die Chilenin Paulina García für ihre Rolle in dem Liebesfilm „Gloria“ geehrt.
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Der bosnische Regisseur Danis Tanovic erhielt für sein Drama „An Episode in the Life of an Iron Picker“ („Epizoda u zivotu beraca zeljeza“) den Großen Preis der Jury.
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In der Kategorie Regie holte der US-Amerikaner David Gordon Green die Trophäe für seine Tragikomödie „Prince Avalanche“, die von der Ziellosigkeit satter westlicher Menschen in den 1980er Jahren erzählt.
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Einen Silbernen Bären für die beste Kamera erhielt Aziz Zhambakiyev für seine streng komponierten Bilder im kasachischen Adoleszenz-Drama „Harmony Lessons“ („Uroki Garmonii“) von Regisseur Emir Baigazin – eine Studie über Gewalt an einem dörflichen Gymnasium.
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Stellvertretend für seinen Co-Regisseur Jafar Panahi, der im Iran unter Hausarrest steht, nahm Kambozya Partovi den Preis für das beste Drehbuch für „Pardé“ entgegen.
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Der Kanadier Denis Côté wurde für einen Film „Vic + Flo haben einen Bären gesehen“ ausgezeichnet.
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