Das Motto heißt „God to go“ und stammt von vier Kirchengemeinden in Oldenburg (Freie Christengemeinde Oldenburg, Kreuzkirche, Freie evangelische Gemeinde Oldenburg, Landeskirchliche Gemeinschaft Oldenburg), die mit vier Kurz-Gottesdiensten den Zuhörerinnen und Zuhörern Kirche vermitteln wollen, ohne jedoch dabei eine Kirche betreten zu müssen.
Die Kirche ist ein Teil der Stadt und gehört deshalb auch auf ein Stadtfest, sagen die Macher, die ihren Gottesdienst in vier Sessions aufgeteilt haben. Inhaltlich geht es um diverse Themen wie etwa „Wo ist Gott im Leid?“ oder „Was ist Dir heilig?“. Insge-samt zwei Stunden dauert dieser untypische Gottesdienst, allerdings ist er so ange-legt, dass Besucherinnen und Besucher jederzeit dazustoßen können, ohne etwas zu versäumen, oder natürlich auch vor dem Ende aussteigen können.
Und so wird dieser Gottesdienst ebenso spannend wie ungewöhnlich, denn auch Gäste sind zur Gestaltung des Gottesdienstes eingeladen: Poetry-Slamer Marco Mi-chalzik, der Deutsche Meister im Trialfahren, Nils Rieker, ein Gospelchor und natür-lich viel Musik von der Band der Kirchengemeinde ist dabei.
Auch die Kinder werden von der Kirche nicht vergessen: Von 16 bis 17 Uhr findet am Samstagnachmittag auf dem Schlossplatz im Rahmen des Kinde-Stadtfestes „Kirche für Kids“ statt. Mit spannenden Geschichten, fetzigen Songs, jede Menge Action und einem BMX-Fahrer, der über alles springt, was sich ihm in den Weg legt.
