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CLOPPENBURG -
Das Cloppenburger St.-Josefs-Hospital wird im Rahmen seiner rund 25-Millionen-Euro teuren Sanierungsmaßnahmen den Haupteingang auf jeden Fall auf die Gebäuderückseite in den Innenhof verlegen. Verwaltungsleiter Michael gr. Hackmann erteilte damit am Montag auf
NWZ
-Anfrage einem Wunsch von Kaufmann Heinz-Jürgen Grimme und Architekt Heinz-Peter Wernicke eine Absage: Die Initiatoren des „Altstadt-Centers“ hatten sich den Fortbestand des Hospital-Eingangs an der bisherigen Stelle als Frequenzgeber für ein von ihnen an der Mühlenstraße geplantes 3600 Quadratmeter großes Einkaufscenter vorgesehen. „Unsere Bauzielplanung ist mit dem Land abgestimmt und die Antragstellung bereits erfolgt“, so gr. Hackmann. Die Verlegung des Haupteingangs sei Teil des Gesamtkonzepts, das möglichst kurze Wege im Haus vorsehe. Darüber hinaus erklärte gr. Hackmann, dass unabhängig von den Mühlenstraßen-Planungen die Zufahrt für den Rettungswagen über die Krankenhausstraße erhalten bleiben müsse. Außerdem stehe die Frage der vom Einkaufscenter ausgehenden Lärmbelästigung im Raum.