GRABSTEDE - Der Schützenverein Grabstede kann auf ein gelungenes Festwochenende zurückblicken.
Rund 170 Gaste waren zum Schützenball in den „Grabsteder Hof“ am Sonnabend gekommen – „ein voller Erfolg“, freute sich die Vorsitzende des Vereins, Tanja Coldewey. Anlass war das 40jährige Bestehen der Gemeinschaft.
Am Sonntag folgte der Umzug mit den Schützenvereinen aus der Region und den befreundeten Vereinen aus dem Dorf. Die Musik- und Showband Grabstede spielte auf.
Siedler, Cowboys und Indianer hatten viele Aktionen vorbereitet. Die Besucher waren begeistert.
Von Traute Börjes-Meinardus
Bohlenbergerfeld Im richtigen Leben sind sie Sozialpädagogen, Kapitäne oder Handwerker. Einmal im Monat drehen sie die Zeit zurück und tauchen ein in die Pionierzeit Amerikas von 1830 bis 1875. Die 73 Mitglieder des Westernvereins Cheyenne haben sich auf 1,8 Hektar in Bohlenbergerfeld eine Westernstadt nachgebaut, die ihresgleichen sucht. Jetzt haben sie der Öffentlichkeit die Gelegenheit gegeben, sich zwischen Saloon, Kirche und Indianertipi umzuschauen.
Trotz der Hitze war das Besucherinteresse sehr groß und viele Gäste sahen sich in der Westernstadt um, genossen ein kühles Getränk im Saloon, bewunderten die Kostüme, warfen Blicke in die Hütten oder ließen sich vom Sheriff kurzerhand ins Gefängnis stecken. Die Vereinsmitglieder hatten viele Aktionen und Vorführungen für die Besucher organisiert wie Goldwäsche, Glücksraddrehen, Hufeisen- und Beilwerfen sowie Squaredance.
Seit der Westernverein Cheyenne vor zehn Jahren das Gelände an der Kielstraat übernommen hat, ist dort viel passiert. Zentrum des Geschehens ist der Marktplatz; und jedes Jahr kommt eine Neuerung dazu. So wird derzeit am Fort gearbeitet, nur die Wachtürme fehlen noch.
„Die Mitglieder kommen nicht nur hierher, um die Ruhe zu genießen, es wird auch gearbeitet“, berichtet der zweite Vorsitzende Olaf Schröder aus Wilhelmshaven. Einmal im Monat kommen die Mitglieder von April bis Oktober zum Treffen nach Bohlenbergerfeld und leben wie in der Pionierzeit, an einem weiteren Wochenende ist Arbeitsdienst angesetzt. Die Mitglieder nehmen teilweise weite Anfahrtsszeiten in Kauf. Sie kommen aus Kiel oder Kassel und auch aus den Niederlanden.
Mehr Bilder unter www.NWZonline/fotogalerie-friesland.de
