GRABSTEDE - Es ist schon enorm, was Susanne Popken und ihre Freundinnen Herta Noffke, Elke Petznik und Edda Bartels immer wieder auf die Beine stellen. Für die „José Carreras Leukämie-Stiftung“ kamen 1100 Euro zusammen. Die Haupteinnahmen wurden beim Staudenmarkt der Dorfgemeinschaft Grabstede eingesammelt, die SPD steuerte Skatgeld bei, Helga Popken nähte Getreidesäcke, im Raiffeisenmarkt in Grabstede war eine Spendendose aufgestellt worden, die Jagdhornbläser Friesland-Wilhelmshaven halfen mit, Freunde und Verwandte spendeten ebenfalls. Susanne Popken: „Vielen Dank allen Helfern.“ Der symbolische Scheck wurde Bankkauffrau Daniela Brockhoff in der Filiale der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham in Grabstede übergeben.

Susanne Popken kann auch nachweisen, wofür das bisher schon gespendete Geld verwendet worden ist. So hat die „José Carreras Leukämie-Stiftung“ im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Oldenburg drei Stellen finanziert für eine Ärztliche Assistentin, eine Medizinische Dokumentarin und eine Kinderkrankenschwester. Konkrete Hilfe also in der Nachbarschaft der Friesischen Wehde.

Ende 2005 war mit Unterstützung der Stiftung ein ambulanter Dienst für onkologische Patienten aufgebaut worden, der die an Leukämie erkrankten Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien zuhause betreut und weitere Versorgungsmaßnahmen in der häuslichen Umgebung koordiniert.

Die Stiftung war 1995 von dem spanischen Tenor José Carreras gegründet worden, der selbst an Leukämie erkrankt war. Sein Ziel heißt bis heute: „Leukämie muss heilbar werden, immer und bei jedem.“

Deshalb unterstützt die Stiftung auch in Deutschland das öffentliche Gesundheitswesen sowie Wissenschaft und Forschung.

Mehr Infos unter www.carreras-stiftung.de